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Edeka schweigt

Ein Container dominiert den Eingangsbereich des ehemaligen Jöhlinger Edeka.

Ein Container dominiert den Eingangsbereich des ehemaligen Jöhlinger Edeka.

Kommt es in Wössingen zum Versorgungsnotstand? Neben vielen anderen befürchten das Ingeborg Lübke und und ihre Nachbarin Leitgieb nach der Schließung des Wössinger edeka. Anders als die meisten haben die beiden Nachbarinnen es nicht bei der Befürchtung belassen. Sie haben eine Unterschriftensammlung gestartet. Unter der Überschrift „Kein Versorgungsnotstand in Wössingen?“ sammeln sie seit geraumer Zeit Unterschriften für teils drastische Formulierungen. Sie scheuen auch vor falschen Behauptungen wie der nicht zurück, die Entscheidung zugunsten REWE hätten Gemeinderat und Bürgermeister nichtöffentlich gefasst.   „Solchermaßen über die Köpfe der Bürger hinweg getroffene Entscheidungen beeinträchtigen für mindestens ein Jahr in hohem Maße die Lebensqualität der Wössinger, zumal die entscheidungsrelevanten Faktoren – aus welchen Gründen auch immer – der Bevölkerung bislang vorenthalten wurden“, heißt es in dem Text der Unterschriftensammlung weiter. Die Ortsverwaltung sei in der Pflicht, für eine zufriedenstellende Übergangslösung zu sorgen.   In Jöhlingen sind derweil schon Fakten geschaffen. Seit dem Wochenende ist der Edeka-Markt Zick geschlossen. An der Eingangstür prangt das Plakat „Wir haben geschlossen“ originellerweise mit dem Hinweise versehen, der nächste Edeka-Markt befände sich in Jöhlingen.   In Wössingen dauert es noch einige Wochen. Am 31. Juli wird der Wössinger Edeka definitiv geschlossen, versicherte Betreiber Rudolf Zeltwanger auf Anfrage. Am 27. August müsse der Edeka besenrein übergeben werden.   Wie es danach in Wössingen weitergeht, steht noch nicht fest. Edeka schweigt nach wie vor beharrlich, wie es mit dem langfristigen Mietvertrag mit einer französischen Investmentfirma weitergeht. Es gebe jedoch – so war zu hören – sogar Bewerber als direkte Nachfolger für Rudolf Zeltwanger, der seinen Vertrag mit Edeka nicht verlängert hat. Näheres ist wahrscheinlich nach einer Pressekonferenz zu erwarten, in der Bürgermeister Karl-Heinz Burgey die Kernpunkte der Übergangsversorgung vorstellen will. Das Angebot besteht aus einem Lieferservice und einem Shuttleservice.

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