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Muss Edeka Edeka bleiben?

Gemeinderat beschließt Veränderungssperre

Eine Veränderungssperre hat der Walzbachtaler Gemeinderat für das Gelände des ehemaligen Edeka bei einer Enthaltung erlassen. Die Veränderungssperre soll für eine Übergangszeit gelten bis der Bebauungsplan „Lebensmittelmarkt an der Wössinger Straße“ Rechtskraft erlangt hat. Der wurde gleichzeitig im beschleunigten Verfahren geändert und soll das gleiche letztendlich bewirken. Der Plan geht jetzt in die Offenlage.

Regierungspräsidium und der Regionalverband hätten eine Veränderung der Zielsetzung gefordert, die das Sortiment einschränkt. Damit solle vermieden werden, dass in das derzeit leerstehende Gebäude Einzelhandel Einzug hält, der das Ortszentrum schwächen würde. Die Gemeinde wolle nicht mit ungewollten Nutzungen konfrontiert werden, meinte Bürgermeister Karl-Heinz Burgey. Nicht zentrenrelevante Inhalte wären davon nicht betroffen. Bei dem Beschluss bediente man sich einer List von Einzelhandelsgeschäften, die von der Landesregierung empfohlen wurde.

Zunächst Martin Sulzer dann aber auch Silke Meyer entdeckten in der Liste andererseits Möglichkeiten, die nicht nur nicht schädlich, sondern sogar eine Bereicherung für den Ortsteil Wössingen sein könnten. Auch Städteplaner Lars Petri, der die Details vorgestellt hatte, erachtete die Liste nicht als „in Zement gegossen“. Sie könne aber – einmal beschlossen – nur durch ein Gutachten verändert werden, das festlege, was relevant ist für Ortszentren oder nicht. Der Bürgermeister verwies auf die guten Erfahrungen, die die Gemeinde mit dieser Liste („ein Segen für uns“) bei der Ansiedlung des dm in Jöhlingen gemacht habe. Zunächst einmal stelle sich dieses Problem vor allem deshalb nicht, weil niemand da sei, der in dem Gebäude eine gewerbliche Initiative ergreifen wolle. Michael Paul („Das ist kein Wunschkonzert.“) wollte an der Liste ebensowenig wie Karl-Heinz Burgey „rumpfuschen“, weil das die Verabschiedung Bebauungsplans für den Vollsortimenter REWE verzögern könne. )

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Kommentare (1)

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    DerAlteFritz

    |

    Ganz oifach,
    Die Behörden halten dem „Vollsortimenter“ die Konkurrenz vom Hals, obwohl die jetzt schon Sauerrahm verkaufen könnte. Wie immer, alles zum Wohle des Volkes.
    yeah.

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