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Erster Arbeitstag von Timur Özcan

Seinen ersten Arbeitstag absolvierte gestern der neue Walzbachtaler Bürgermeister. Es war ein Tag des Einlebens und des gegenseitigen Kennenlernens. Bereits früh am Morgen machte sich Timur Özcan im Rathaus auf den Weg durch die Büros, um alle Mitarbeiter im persönlichen Gespräch zu begrüßen.

An seiner Seite war die stellvertretende Bürgermeisterin Jutta Belstler. Sie gab dem „Neuling“ den ein oder anderen Tipp zum Start.

Schon zuvor hatte sich Özcan zu einem Gespräch mit mir zusammengesetzt und dabei einen Blick auf seine künftige Arbeit im Walzbachtaler Rathaus geworfen. Schwerpunkte mochte er dabei noch nicht skizzieren. Zuerst wolle er sich einen genaueren Überblick über die anstehenden Probleme und Aufgaben verschaffen, ehe er initiativ werde, betonte der neue Bürgermeister. Ein im Bürgermeisterwahlkampf gegebenes Versprechen wolle er aber auf jeden Fall einhalten, dass er sich nämlich um Bürgernähe und größtmögliche Transparenz im politischen Entscheidungsprozess bemühen werde.

Unerschrocken („Sie sind ja nicht mein direkter Chef“) begrüßte die Standesbeamtin Regina Wenka als erste Rathausmitarbeiterin den neuen Bürgermeister, unterstütze von Bürgermeisterstellvertreterin Jutta Belstler.

Das entspreche der Offenheit, „die ich im Umgang mit den Menschen pflege“, meinte Özcan. Sie sei im Übrigen schnellstmöglich von heute auf morgen umzusetzen, „denn Transparenz kostet kein Geld. Ich gehe gerne auf Menschen zu und habe ein offenen Ohr“. Er empfinde sich als ein Bürgermeister zum Anfassen. Eine Veränderung im Bürgermeisterzimmer sei schon aus dem Grund unvermeidlich, weil er einen anderen Stil als sein Vorgänger habe und schon vom Typ her anders sei. Er werde sicher vieles anders machen und viele Menschen mit ins Boot nehmen.

Dazu wolle er sich neuer Möglichkeiten bedienen und Präsenz im Internet und in den sozialen Medien zeigen. Damit könne man die junge Generation sehr gut ansprechen und mit Informationen versorgen. Eines der traditionellen Mittel das ihm vorschwebe sei eine Bürgersprechstunde: Ein Zeitfenster, in dem jeder Bürger mit dem Bürgermeister direkt sprechen könne.

Er wisse allerdings auch, dass es ihm gegenüber eine sehr hohe Erwartungshaltung gebe. Nicht alle Erwartungen werde er erfüllen können, dessen sei er sich bewusst. Das gelte auch für das aktuelle Thema Discounter neben dem Wössinger REWE. Auch dort wolle er sich zunächst einmal einen Überblick verschaffen, mit allen Beteiligten reden und dann sich in einer Rolle als Vermittler sehen. Zunächst einmal freue er sich aber über die freundliche Aufnahme in Walzbachtal und die vielen Glückwünsche zu seiner Wahl, die er noch einmal bei der Eröffnung des Wössinger Straßenfestes erhalten habe.

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