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Training für die Trainer

DFB-Mobil zu Gast beim TSV Rinklingen

Jedes Wochenende jagen Zehntausende von fußballbegeisterten Kindern auf Deutschlands Fußballplätzen dem Ball hinterher. Um die Ausbildung dieses Nachwuchses kümmern sich nicht nur die Fußballvereine. Seit 2008 erhalten sie Unterstützung von ganz oben, vom Deutschen Fußballbund (DFB). Dafür wurden die sogenannten DFB-Mobile entworfen.

Kleine Busse, die alles beinhalten, was man braucht für eine Mustertrainingseinheit. Der Besuch des DFB-Mobils ist kostenfrei. Am Montagabend war ein solches Gefährt zu Gast beim TSV Rinklingen.

Martin Winterkorn, Vorsitzender für Jugend, Freizeit und Sport beim TSV, hatte die Einladung ausgesprochen. Er nahm damit das DFB-Angebot in Anspruch, wonach jeder Verein die Möglichkeit hat, für jede Altersgruppe einmal das DFB-Mobil zu verpflichten. Für die Trainergilde von F- bis zur A-Jugend erhoffte sich Winterkorn einen Impuls für die alltägliche Trainingsarbeit. Training für die Trainer stand also auf dem Programm.

Die eigentliche Trainingseinheit war der A-Jugend vorbehalten und das aus besonderem Grund, wie Winterkorn erklärte. Die B-Jugend-Meistermannschaft des vergangenen Spieljahrs will jetzt – eine Altersklasse höher – erneut in den Kampf um die Meisterschaft eingreifen. Trainer Jörg Heinrich kann für die Aufgabe aus dem Vollen schöpfen. „Die Mannschaft hat 28 Spieler. Das ist sensationell und das hat sonst kein Verein in der Gegend“, sagt Martin Winterkorn und ist mächtig stolz auf einen Erfolg, der Basis sein soll und Nachwuchs bringen für den Aufbau einer schlagkräftigen Ersten Mannschaft. Die nämlich krebst kurz nach einem Hoch in der Kreisliga in der B-Klasse rum. An Vorbildern für den Aufstieg mangelt es nicht. Auf den Trikots der Talente prangen Kroos, Alaba, Joelinto, Mbappe als Vorbilder und mit Marvin Wanitzek ist auch ein KSC-Spieler dabei.

Geleitet wurde die Demonstrations-Trainingseinheit von den beiden „DFB-Teamern“ Julian Mendler und Felipe Schug. Sie teilten sich die Aufgabe in Praxis und Theorie. Während Schug mit den A-Jugendlichen drinnen auf dem Platz an Zweikampfverhalten und Dribbling feilte, präsentierte Wendler parallel an der Seitenlinie die Theorie zu dem, was auf dem Platz gerade passierte. Grundprinzip jedes Trainings sollte dabei sein, „dass die Kinder Freude am Sport haben und an der Bewegung“, gab Wendler als Ziel aus.  An den Leistungsgedanke hingegen müssten die Jugendlichen der B- und natürlich der A-Jugend herangeführt werden.

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