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Demo for Future

Karlsruher „Fridays“ mit Rekordbeteiligung

Eine der größten Karlsruher Kundgebungen der letzten Jahre fand gestern auf dem Friedrichsplatz statt. Ein riesiges Menschenmeer füllte den Raum zwischen Naturkundemuseum und der gegenüberliegenden Häuserzeile. Die Polizei spricht von 11.000 Teilnehmern, die Veranstalter von mehr. Dieses Mal waren es nicht nur die obligatorischen „Schulschwänzer“ als die sie von vielen bezeichnet werden.

In den Reihen waren dieses Mal fast genauso viele Erwachsene zu sehen. Denn aufgerufen hatte dieses Mal nicht nur die „Fridays for Future“-Bewegung, sondern auch viele andere Organisationen. Betriebe hatten ihren Mitarbeitern ihre Teilnahme freigestellt, an der Spitze der Karlsruher Bürgermeister Mentrup. Am anderen Ende der Alterspyramide waren die „Omas for Future“ unüberseh- und hörbar mit dabei. Nach Abschluss der Kundgebung formierte sich eine lange Demonstration quer durch die Stadt, die nicht nur den Autoverkehr, sondern auch die Straßenbahnen im betroffenen Bereich lahm legte.

Es ist immer noch eine sehr spontane Bewegung, die viel von der Improviation lebt. Das sieht man besonders an den Transparenten und Pappschildern, auf denen die Forderungen und Protestformulierungen in den Karlsruher Himmel gehalten wurden. Mitunter fast primitiv und kaum der Schwerkraft Stand haltend, klappte so mancher Karton in sich zusammen. .

Verstärkung erhielten die Karlsruher aus der ganzen Region. Auch aus dem Brettener ESG hatte sich eine Delegation von Rektor Krüger den Freifahrtschein für die Karlsruher Demo ausstellen lassen.

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