Corona-Ausweg

Sie blieben im Land und spazierten redlich

Vom Eise befreit sind Bäche und Seen – so ist es zwar noch lange nicht. Doch an das zarte Frühlingsverkünden aus Goethes Faust fühlt man sich angesichts der Menschenmengen erinnert, die in Corona-Zeiten ein wenig Freiheit genießen wollen bei herrlichen Winterspaziergängen. Ohne zum Dobel oder nach Kaltenbronn fahren und sich in die Menschenmengen mischen zu müssen, gibt es in der Region  unzählige, schöne Möglichkeiten, die dafür auch genutzt werden.

Überfüllung auf dem Kapellenweg

In Jöhlingen zählt dazu unbedingt das Attental mit seiner Maria-Hilf-Kapelle. Am Wössinger Hausberg lag sogar über ein paar Tage hinweg so viel Schnee, dass Schlittenfahrten möglich waren. Auch am Fuß der Steig entlang über die Zwetschgenallee bis zum Windrad genossen viele Wössinger Spaziergänge. Dazu ein paar Impressionen:

Zwetschgenallee
Schanzenglück
Zu wagemutig
Einer traut sich nicht

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Kommentare (5)

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    Zuhörer

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    Als Antwort auf: Corona-Ausweg
    Wie wichtig und wertvoll gerade in diesen Zeiten unsere Naherholungsgebiet sind, wird jetzt nochmals mehr als deutlich. Das Gute liegt so nah. Um so unverständlicher aus rein ideologischen Gründen diese Ruhe und Schönheit durch unnötige, weil unwirtschaftschliche Industrieanlagen ( geplante Windkraftanlagen) zerstören zu wollen. Das nächste Virus kommt bestimmt. Und nicht nur dann werden die, die jetzt lautstark DAFÜR rufen sich wundern, was Sie sich sich selbst genommen haben.

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    An Zuhörer

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    Als Antwort auf: Corona-Ausweg
    Windkraftanlage? N bisschen falsch abgebogen was. Hier kommt die Umgehung hin.

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    Thommy

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    Als Antwort auf: Corona-Ausweg
    Schöner Bericht mit schönen Bildern und einem bis auf das falsche Beispiel passenden Kommentar. Wie auch mein direkter Vorredner erkannt hat wird über die „Völkerwanderung“ ins Attental zu Zeiten der Pandemie berichtet. Das Attental jedoch ist nicht bedroht durch die Windräder, das Attental ist – wie allseits bekannt – bedroht durch die andere große Jöhlinger Umweltsünde, die B 293 neu, auch Ortsumgehung genannt.
    Bin ich etwa der Einzige, der findet, dass die Ortsumgehung mit einem Flächenverbrauch von insgesamt ca. 9 Hektar einen noch weitaus größeren Eingriff in ein funktionierendes Ökosystem darstellt? Gerade dieses Ökosystem haben die Walzbachtaler Bürger im Laufe der aktuellen Pandemie anscheinend erst so richtig bewusst schätzen gelernt.
    Wie schon zuvor erwähnt ist es nicht ganz abwegig, zu glauben, dass die aktuelle Pandemie auch nach Abschluss aller Impfungen nicht das Ende der Fahnenstange sein wird. Frei nach einer alten Fußballerweisheit: „Nach der Pandemie ist vor der Pandemie.“ Wohin soll sich die „Völkerwanderung“ dann in Bewegung setzen, in Richtung des neuen Jöhlinger Wahrzeichens, der „Autobahnbrücke“?
    Ganz zu schweigen davon, dass eine intakte Natur von immer mehr Menschen auch in ruhigen Zeiten ohne Coronastress als lebensnotwendige Kraftquelle erkannt wird.
    „Picknik unter der Brücke“ als moderne Art der Freizeitgestaltung?

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    Michel

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    Als Antwort auf: Corona-Ausweg
    @Thommy:
    danke für Deine Worte, die auch meine Meinung wiederspiegeln (Du bist also nicht allein), anscheinend sind die Stimmen gegen die Umgehung nicht laut genug, die Umweltzerstörung ist jedoch wie von Dir schon dargestellt ungleich größer und auch ein Rückbau in den Urzustand ist hier nicht mehr möglich wenn es ein zu spätes Einsehen gibt.

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    Alexandra

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    Am 7.4.2019 wurde im Gemeindeblatt zum Bürgermeisterwandern aufgerufen mit den Worten:“…..wir wandern entlang des Rundwegs WB1….unter der Bahnbrücke durch und über die Felder zur Maria-Hilf-Kapelle. Dort legen wir eine kleine Pause ein, um den Ausblick zu genießen und neue Kraft zu tanken….“ Viele Bürger folgten diesem Angebot. Heute, in Zeiten der Pandemie, zieht es eher noch mehr Menschen zur Kapelle, um die Ruhe und diesen unendlich weiten und schönen Ausblick zu genießen.
    Ist den Bürgern eigentlich bewußt, dass dieses einmalige Stück Natur und Erholungsgebiet durch die geplante OU komplett und unwiederbringlich zerstört wird? Die geplante OU soll Teil einer Hauptverkehrsverbindung werden. Es ist damit zu rechnen, dass damit auch die bisherige Tonnagebeschränkung wegfällt und LKW-Verkehr wieder beschränkungsfrei zugelassen wird. Gerade haben wir für das Teilstück Bretten-Berghausen eine Beschränkung auf 7,5 t erhalten. Genau dort muss man ansetzten, um die Verkehrsprobleme von Jöhlingen zu lösen – wir brauchen, so wie von den „Grünen“ beantragt, die komplette Sperrung der Durchfahrt für LKW und ganz sicher nicht die Verlagerung des Problems für viele Millionen Euro ein paar Meter weiter ins Naherholungsgebiet! Das Naherholungsgebiet bei der Maria-Hilf-Kapelle prägt mit seiner eindrucksvollen Aussicht und wunderschönen Landschaft doch unseren Ort. Gerade die ländliche Region ist als Natur-und Erholungsraum unendlich wichtig in Zeiten des Klimawandels und der Pandemie und sicher nicht ein Straßenbauprojekt, dass mehr denn je den Verkehr nach Jöhlingen führt. Wir brauchen künftig nachhaltige Verkehrskonzepte: Güterverkehr auf die Schiene und Autobahn, Individualverkehr weg von der Straße – das muss unser Ziel sein und nicht die Zerstörung von Natur und Landschaft auch in Jöhlingen!!!

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