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Corona-Ausweg

Sie blieben im Land und spazierten redlich

Vom Eise befreit sind Bäche und Seen – so ist es zwar noch lange nicht. Doch an das zarte Frühlingsverkünden aus Goethes Faust fühlt man sich angesichts der Menschenmengen erinnert, die in Corona-Zeiten ein wenig Freiheit genießen wollen bei herrlichen Winterspaziergängen. Ohne zum Dobel oder nach Kaltenbronn fahren und sich in die Menschenmengen mischen zu müssen, gibt es in der Region  unzählige, schöne Möglichkeiten, die dafür auch genutzt werden.

Überfüllung auf dem Kapellenweg

In Jöhlingen zählt dazu unbedingt das Attental mit seiner Maria-Hilf-Kapelle. Am Wössinger Hausberg lag sogar über ein paar Tage hinweg so viel Schnee, dass Schlittenfahrten möglich waren. Auch am Fuß der Steig entlang über die Zwetschgenallee bis zum Windrad genossen viele Wössinger Spaziergänge. Dazu ein paar Impressionen:

Zwetschgenallee
Schanzenglück
Zu wagemutig
Einer traut sich nicht

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Kommentare (4)

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    Zuhörer

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    Als Antwort auf: Corona-Ausweg
    Wie wichtig und wertvoll gerade in diesen Zeiten unsere Naherholungsgebiet sind, wird jetzt nochmals mehr als deutlich. Das Gute liegt so nah. Um so unverständlicher aus rein ideologischen Gründen diese Ruhe und Schönheit durch unnötige, weil unwirtschaftschliche Industrieanlagen ( geplante Windkraftanlagen) zerstören zu wollen. Das nächste Virus kommt bestimmt. Und nicht nur dann werden die, die jetzt lautstark DAFÜR rufen sich wundern, was Sie sich sich selbst genommen haben.

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    An Zuhörer

    |

    Als Antwort auf: Corona-Ausweg
    Windkraftanlage? N bisschen falsch abgebogen was. Hier kommt die Umgehung hin.

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    Thommy

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    Als Antwort auf: Corona-Ausweg
    Schöner Bericht mit schönen Bildern und einem bis auf das falsche Beispiel passenden Kommentar. Wie auch mein direkter Vorredner erkannt hat wird über die „Völkerwanderung“ ins Attental zu Zeiten der Pandemie berichtet. Das Attental jedoch ist nicht bedroht durch die Windräder, das Attental ist – wie allseits bekannt – bedroht durch die andere große Jöhlinger Umweltsünde, die B 293 neu, auch Ortsumgehung genannt.
    Bin ich etwa der Einzige, der findet, dass die Ortsumgehung mit einem Flächenverbrauch von insgesamt ca. 9 Hektar einen noch weitaus größeren Eingriff in ein funktionierendes Ökosystem darstellt? Gerade dieses Ökosystem haben die Walzbachtaler Bürger im Laufe der aktuellen Pandemie anscheinend erst so richtig bewusst schätzen gelernt.
    Wie schon zuvor erwähnt ist es nicht ganz abwegig, zu glauben, dass die aktuelle Pandemie auch nach Abschluss aller Impfungen nicht das Ende der Fahnenstange sein wird. Frei nach einer alten Fußballerweisheit: „Nach der Pandemie ist vor der Pandemie.“ Wohin soll sich die „Völkerwanderung“ dann in Bewegung setzen, in Richtung des neuen Jöhlinger Wahrzeichens, der „Autobahnbrücke“?
    Ganz zu schweigen davon, dass eine intakte Natur von immer mehr Menschen auch in ruhigen Zeiten ohne Coronastress als lebensnotwendige Kraftquelle erkannt wird.
    „Picknik unter der Brücke“ als moderne Art der Freizeitgestaltung?

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    Michel

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    Als Antwort auf: Corona-Ausweg
    @Thommy:
    danke für Deine Worte, die auch meine Meinung wiederspiegeln (Du bist also nicht allein), anscheinend sind die Stimmen gegen die Umgehung nicht laut genug, die Umweltzerstörung ist jedoch wie von Dir schon dargestellt ungleich größer und auch ein Rückbau in den Urzustand ist hier nicht mehr möglich wenn es ein zu spätes Einsehen gibt.

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