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Corona bei den Flüchtlingen angekommen

Betroffene Person und Kontaktpersonen isoliert untergebracht

Die Corona-Gefahr ist überall dort am größten, wo viele Menschen auf engem Raum zusammen sind oder gezwungenermaßen auch wohnen. Die vielen Fälle in den Krankenhäusern und Seniorenzentren und Pflegeheimen machen das deutlich. Auch in der Region ist das so. In Stutensee traten die ersten größeren Fallzahlen in einem Seniorenzentrum auf. Die Welle ist mittlerweile mit Macht übergeschwappt in das Neibsheimer Haus Schönblick. Dort werden 130 positive Fälle registriert. Gestern meldete auch das Wössinger Pflegeheim Losenberg die ersten beiden positiven Fälle, die, so war zu hören, in der Demenz-Abteilung auftraten.

Gefürchtet worden war, dass Corona auch in den Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge Fuß fassen könnte. Heute ist es so weit. Die Stadt Bretten meldet den ersten Corona-Fall in der Unterkunft an der Schießmauer. Hier die Pressemeldung:

(PM) Seit dem Vormittag verzeichnet Bretten einen ersten Corona-Fall in der Gemeinschaftsunterkunft. Ein Bewohner der Unterkunft an der Schießmauer 6 in Bretten wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Sofort wurden die betroffene Person und neun weitere Kontaktpersonen der Einrichtung informiert und aufgefordert, in ihren Räumlichkeiten zu bleiben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind vor Ort, um die Bewohner nach weiteren Kontaktpersonen zu befragen. In dem Gebäude sind 24 Asylbewerber und 12 obdachlose Menschen untergebracht. Vorsorglich wird das ganze Haus unter Quarantäne gestellt. Die Versorgung wird gewährleistet.

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