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Bretten schwer getroffen

104 Fälle in Neibsheimer Seniorenzentrum / Zahl der Toten steigt auf 5 / Landkreiskliniken stehen bereits mit Ärzten in Verbindung / Helfer gesucht

(PM)  Nach Auftreten von COVID-19-Infektionen im Pflege- und Altenwohnheim Schönblick in Bretten-Neibsheim wurde damit begonnen, Bedienstete und Bewohnerinnen und Bewohner zu testen. Nach dem momentanen Stand sind 68 Bewohner und 36 Mitarbeiter mit dem Virus infiziert. Fünf Bewohner sind verstorben. Im Pflegeheim arbeiten insgesamt 166 Bedienstete und es leben 181 Bewohner dort. Da davon ausgegangen werden muss, dass die weiteren Tests ähnliche Ergebnisse bringen und Betroffene im weiteren Krankheitsverlauf auch stationärer Behandlung bedürfen, haben die Kliniken des Landkreises bereits Kontakt zu den niedergelassenen Ärzten aufgenommen. Der Landkreis beliefert die Einrichtung bevorzugt mit Schutzmaterialien und wird in diesem speziellen Fall für die besonders belasteten Pflegekräfte psychosoziale Beratung anbieten.

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Erste Genesene

Statistik des Landratsamtes vom 2. April / Corona breitet sich in den Seniorenzentren aus

Mit dem Ausbreiten der Corona-Fallzahlen in die Stutenseer Seniorenzentren in Blankenloch und Friedrichstal hat die Krise im Landkreis eine neue Dimension angenommen. Die ersten Todesopfer waren zu beklagen. Am Montag machte der Brettener OB Martin Wolff – vom Gemeinderat mit frischen, großen Kompetenzen ausgestattet – öffentlich, dass auch im Neibsheim Seniorenzentrum „Schönblick“ zwei Todesopfer zu beklagen sind. Damit hat sich nicht nur die Fallzahl, sondern auch deren Qualität erhöht. 43 Betroffene gibt es Stand heute, Donnerstag 2. April 11 Uhr in Bretten und damit 13 mehr als zum letzten Mal am 31. März gemeldet. Die Unglückszahl 13 spielt in der Statistik des Landratsamtes jetzt aber ausnahmsweise einmal eine positive Rolle. Von den 43 Fällen sind in Bretten nämlich 13 wieder genesen.

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Baustart verschoben

Messfehler sorgt für Verzögerung beim PREFAG-Neubau / Auf Corona reagiert

Den Baustart für die neuen Produktionsanlagen im Wössinger „Hafnersgrund“ hatte die PREFAG für Anfang 2020 erwartet. Damit wird es zunächst mal nichts. Ein Messfehler des beauftragten Ingenieurbüros hat dafür gesorgt, dass der Start verschoben werden musste. Um drei Meter habe sich das Büro vertan, bestätigte PREFAG-Chef Jürgen Umhang. Richtung Osten, gen Hauweg, müssen die Bagger derzeit noch mal ran. Deshalb habe man immer noch nicht die Phase der Bauvorbereitung verlassen.

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40 Fälle

Landratsamt und Stutensee zur Situation in zwei Seniorenzentren

(PM) Im Landkreis Karlsruhe sind derzeit 365 COVID-19-Fälle bestätigt, davon 40 in Stutensee (Stand 30. März). Der größte Anteil hiervon, aktuell 36 Fälle, entfällt auf Infektionen in Pflegeeinrichtungen in Friedrichstal und Blankenloch. Im Seniorenzentrum Haus Edelberg in Friedrichstal wurden zwischenzeitlich alle 98 Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Bediensteten getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Zahl der Infektionen mit COVID-19 von acht Personen am Freitag (27. März) auf zwischenzeitlich 31 bestätigte Fälle erhöht hat. Dabei handelt es sich um 26 Bewohnerinnen und Bewohner sowie fünf Pflegekräfte.

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Tests in Wössingen

Gemeinschaftspraxis nimmt Corona-Abstriche vor und hat sich als Fiebersprechstundenpraxis beworben

Seit Montag 16. März 2020 betreibt die Fürst-Stirum-KlinikBruchsal in enger Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg eine SARSCoV2-Abstrichstelle. Getestet werden Patienten, die von ihren Hausärzten nach Prüfung der Notwendigkeit eines Corona-Abstrichs dort angemeldet wurden. Das klappt nicht immer reibungslos.

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