Bushaltestellen barrierefrei

Sanierung der Wössinger Straße wird für Umbau genutzt

Die Gemeinde Walzbachtal arbeitet gerade an der Sanierung der Wössinger Straße. Bis auf einen letzten Abschnitt von der Einmündung der Alten Straße bis zur Einmündung Durlacher Allee sind die Arbeiten abgeschlossen. Diesen letzten Abschnitt will die Gemeinde dazu nutzen, die an der Wössinger Straße 95 gelegene Bushaltestelle barrierefrei umzubauen. Dies müsse nach dem geltenden Nahverkehrsplan früher oder später ohnehin geschehen, informierte Bürgermeister Timur Öczan in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.

Die Prüfung durch ein Planungsbüro hatte ergeben, dass der Umbau bei der liegenden Bushaltestelle während der laufenden Sanierung kostengünstig geschehen könnte. Ein späteres Aufbrechen des Straßenbelags werde dadurch überflüssig. Die Umsetzung ließe sich viel wirtschaftlicher darstellen, so war zu erfahren. Die Bordsteinführung soll an den Fahrbahnrand vorgezogen und somit der erforderliche Gehweg- und Wartebreich verbreitert und neu gepflastert werden.

Viele der erforderlichen Leistungen können mit dem bereits geschlossenen Hauptauftrag abgerechnet werden. Die mit der Prüfung beauftragte Ingenieurgesellschaft geht von Kosten in Höhe von 50.000 Euro aus. Der Gemeinderat schloss sich diesem Vorschlag der Gemeindeverwaltung einstimmig an. Ortsbaumeister Björn Heimann rechnet damit, dass der Umbau witterungsabhängig in den nächsten zwei Monaten realisiert werden kann.

Diese erste Maßnahme ist Teil eines Gesamtkonzepts, das den Umbau aller Bushaltestellen beinhaltet. In Wössingen könnte für die andere Fahrtrichtung die Haltestelle an der Wössinger Grundschule barrierefrei umgebaut werden. Das Gleiche soll auch bei den zwei Bushaltestellen in Jöhlingen geschehen. Das Gesamtkonzept soll dem Gemeinderat bald vorgestellt und die Umsetzung bei den Haushaltsberatungen diskutiert werden.

Einer Bauvoranfrage für ein Einfamilienhaus auf einem Grundstück in der Jöhlinger Rosenstraße stimmte der Gemeinderat zu. Der Bauherr hatte ursprünglich ein Wohnhaus für drei Familien geplant, das sich nach Auffassung des Walzbachtaler Ausschusses für Umwelt und Technik nicht in die Umgebung einfügte. Erst nach einer Modifizierung erteilte nun der Gemeinderat seine Zustimmung zu dem Vorhaben.

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