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Buden-Schätze

Kunsthandwerkermarkt am Fuß der Stiftskirche  
Eine Spur aus gelben Sternen führt an diesen Wochenenden entlang der Marktstraße in Bretten direkt zum malerischen Kunsthandwerkermarkt auf dem Kirchplatz. Der erst zum zweiten Mal stattfindende Markt ergänzt den auf dem Marktplatz ansässigen Weihnachtsmarkt der Stadt. Als Markt mit besonders schöner Atmosphäre wird er von den Besuchern und Kunsthandwerkern gleichermaßen beschrieben. Die 21 liebevoll gestalteten Holzbuden zieren zwischen zahlreich leuchtenden Tannenbäumchen und romantischen Lichterketten in Baumkronen den Platz.

Erst in der Abenddämmerung kommt der funkelnde Zauber so richtig zur Geltung und kaum ein Besucher konnte sich am vergangenen Wochenende dem Charme dieser Vorweihnachtsstimmung dort entziehen und verweilte ein wenig länger. So kam es, dass bereits am Freitagabend bei der Stadtwache die komplette Ration des „Stadtwachentopfs“, eigentlich für volle drei Tage kalkuliert, ausverkauft war. Timo Heiler berichtete von einem phänomenalen ersten Abend. Die Besucher mussten deshalb am Samstag und Sonntag dennoch nicht hungern. Es wurde einfach nochmal eine große Menge der rustikalen Speise gekocht. „Auch der weiße Winzerglühwein vom Weingut Rolf Willy war der absolute Renner und ging tags darauf nicht mehr nur in Tassen, sondern gleich flaschenweise über den Ladentisch“, freute sich der Vereinsvorsitzende.

Der große Erfolg im vergangenen Jahr sprach sich unter den Kunsthandwerkern in Bretten und der Umgebung schnell herum und so sind in diesem Jahr auch zahlreiche neue Verkäufer mit dabei.  Ob Türkränze, Adventsgestecke, Kerzen, Fruchtaufstriche, Schmuck, Taschen, Hausschuhe, Puppenkleider, Filzanhänger, Christbaumkugeln, Seifen oder Holzspielwaren – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wer für Weihnachten noch ein Geschenk sucht, der sollte sich einen Besuch am kommenden Wochenende auf keinen Fall entgehen lassen.  

Fatima Schick, unter dem Jahr als Bestatterin in Bretten tätig, genießt die schöne Abwechslung in der Vorweihnachtszeit. Hier kann sie ihrem Hobby der Handarbeiten nachgehen. Mit ihren attraktiven Strick- und Häkelwaren nimmt sie schon zum zweiten Mal teil. Für Verkäufer sei dies ein Markt, wie man ihn sich nicht schöner wünschen kann. Eben mit einem besonderen Flair, sagt Schick.

Auch Gabi Knirsch-Neubauer und Jeannette Kaucher, normalerweise im Einzelhandel „Paletti und Kreativ“ zu finden, sind der Stadt Bretten dankbar für die attraktive Gestaltung und aufmerksame Betreuung des Kunstmarktes. Die Öffnungszeiten seien den Verkäufern zwischenzeitlich variabel ermöglicht worden, bemerkt Gabi Knirsch-Neubauer. „Alle Teilnehmer haben nun die Möglichkeit, ab 12 Uhr ihre Stände zu öffnen. Ursprünglich war eine zum Weihnachtsmarkt abweichende Öffnungszeit bekannt gegeben worden.“ An ihrem Stand „Budenzauber“, mit dem auch sie schon im letzten Jahr vertreten waren, bieten die beiden Künstlerinnen neben Zauberhaftem aus Wolle und Stoff ausgefallene Präsente an. Liebevoll gefertigte kleine Stofftiere, die inzwischen schon eine Art Sammlerstatus unter den Kunden erreicht haben, gestrickte Teekannenwärmer oder maßangefertigte, extravagante Wollmützen zählen zu dem Angebot. Wer auf Wohnaccessoires mit der besonderen Note steht, wird bei den beiden sympathischen Brettenerinnen ebenfalls nicht enttäuscht. Jeannette Kaucher berichtete über einen erfreulichen Besucheransturm und freut sich auf das kommende Wochenende, das noch einmal Zauber auf dem Kirchplatz verspricht.

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