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Brummi-Ärger

Heute Morgen mail im digitalen Briefkasten. Hey guck mal das Foto in der Anlage:
Straße neben den TSV und FC Tennisplätzen mit geparkten LKW´ s

Straße neben den TSV und FC Tennisplätzen mit geparkten LKW´ s

Echt beeindruckend! So oder so ähnlich sieht es oft aus zwischen TSV und FC Jöhlingen am Fuß des Walls des Regenrückhaltebeckens Seewiesen. Die Tennisspieler des TSV und des FC könnten dort dann keinen Parkplatz mehr finden. Außerdem: Die Rasengittersteine auf den Parkplätzen werden von den 30 – 40 Tonnen LKW´s beschädigt, so führt der mail-Schreiber Klage. Mach mal, guck mal, kümmer dich drum – lautet die Aufforderung. Dann die große Überraschung am Abend im Gemeinderat: In der Fragestunde der Gemeinderäte Silke Meyer greift unabhängig davon genau das gleiche Thema am anderen Ende des Unterdorfes auf. Im „Grund“, so sagt sie, parken immer wieder sehr viele Wohnwagen. Es ist als ob sie die Büchse der Pandora geöffnet hätte. Volke Trumpf mag kaum das Ende ihres Beitrags abwarten, grätscht mal kurz mit einem „beim Schützenverein“ dazwischen. Doch -noch vor ihm leert sich Michael Paul den Parkplatz Kropf. Beim Jöhlinger Friedhof würde schon lange ein Wohnwagen stehen in Parkflächen die ausdrücklich für PkW vorbehalten sind. „Weg damit“, meint er. Jetzt endlich darf Volker Trumpf. Eine ganz stattliche Ansammlung von Wohnwägen gebe es oberhalb des Schützenhauses, berichtet er. „Ein Campingplatz“ mutmaßt ein Zwischenrufer. Der Bürgermeister versichert. Da werden wir uns mal drum kümmern. Bereits zuvor hatte das Parken in der Jöhlinger Ortsmitte den Gemeinderäten gewaltige Sorgesfalten auf die Stirn geworfen. Das neue Haus der Gesundheit, so rechnete Andreas Meizinger vor, werde Parkplätze im dreistelligen Bereich erfordern, brachte er die Sorgen vieler seiner Fraktionskollegen auf den Punkt. Das schmeckte dem Bürgermeister nicht. „Dann können wir das Buch zumachen“, prognostizierte Karl-Heinz Burgey dem Projekt neben der Volksbank ein vorzeitiges Ende, sollten dem Investor solche Forderungen gestellt werden. Er appellierte an den Gemeinderat sich damit zu bescheiden, „mehr zu machen als baurechtlich vorgeschrieben ist“. Volker Trumpf konnte er damit nicht beeindrucken. Das Kriterium müsse nicht sein was ist wünschenswert ist, sondern das was ist notwendig ist. Der Auftrag ging schließlich an die Verwaltung ein von der CDU beantragtes Parkplatzkonzept zu erstellen für die Jöhlinger Ortsmitte. Es soll in einer Informationsveranstaltung vorgestellt und diskutiert werden. Keine Abhilfe hatte Bürgermeister Karl-Heinz Burgey parat für die Tennisspieler des TSV Jöhlingen und des FC Viktoria Jöhlingen. „Die Fläche, auf der LKW geparkt werden, gehört zu der Dammkrone des Hochwasser-Rückhaltebeckens. Das Parken von LKW ist dort verkehrsrechtlich nicht verboten“, schreibt Pressesprecherin Tina Höfer auf NadR-Anfrage. Es werde derzeit von der Gemeinde geduldet, da keine geeigneten anderen Stellplätze für LKW verfügbar sind. Im Rahmen der Baugenehmigung für die Tennishalle habe der TSV Jöhlingen entlang der Tennishalle 7 Stellplätze nachgewiesen. Diese seien von den Tennisspielern vorrangig zu nutzen.

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