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Bretten will Citymanager

VBU, IGBI und Stadt wollen eine neue Stelle schaffen
(PM / NBadR) . Eine „Multifunktionale Innenstadt“ und der „Aufbau eines professionellen Citymanagements“ sind zwei zentrale Ziele des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) der Stadt Bretten, das in den Jahren 2014 bis 2016 von der imakomm AKADEMIE aus Aalen/Stuttgart erarbeitet und im November vom Gemeinderat zur Umsetzung beschlossen wurde. In einem Workshop mit Vertretern der Vereinigung Brettener Unternehmer e.V. (VBU), der Interessengemeinschaft Brettener Innenstadt (IGBI), des Gemeinderates, der Stadt Bretten und weiteren Innenstadtakteuren wurden erste Ansätze zur nachhaltigen Stärkung, Weiterentwicklung und zukünftigen Vermarktung der Brettener Innenstadt erarbeitet und diskutiert. Das Ergebnis: Es soll eine neue Stelle (50%) in Form eines Citymanagers geschaffen werden. Der Citymanager soll künftig alle Aktivitäten des Citymarketings koordinieren, die Akteure miteinander vernetzen und neue Impulse für die Innenstadt setzen. Sowohl die VBU als auch die Stadtverwaltung wollen diesen Vorschlag nun in ihre Gremien einbringen.

„Mehr denn je ist es deshalb wichtig, die vorhandenen Kräfte vor Ort zu bündeln, um damit als Gesamtstandort noch schlagkräftiger zu werden“, betont Projektleiterin Eva-Maria Elkemann von der imakomm AKADEMIE. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) der Stadt Bretten zeige deutlich, dass die Brettener Innenstadt große Potenziale aufweise, aber auch – neben den oben beschriebenen Herausforderungen – über einige Defizite verfüge. Der Kaufkraftbindung, Vermarktung und Vernetzung soll sich in Zukunft ein Citymanager annehmen. Als vorrangige Aufgaben des Citymanagers wurden die Vernetzung der Akteure (Kräfte bündeln, Wir-Gefühl stärken, Anlaufstelle bieten), Steuerung und Koordination der Innenstadtaktivitäten sowie die Konzeption und Durchführung identitätsstiftender und frequenzbringender Maßnahmen und Aktionen definiert.

In einem Workshop am 29. November 2016 diskutierten Vertreter der Vereinigung Brettener Unternehmer e.V. (VBU), der Interessengemeinschaft Brettener Innenstadt (IGBI), des Gemeinderates, der Stadt Bretten und weiteren Innenstadtakteuren mit Unterstützung der imakomm AKADEMIE verschiedene Lösungsansätze zur Umsetzung des Citymanagements. Der Vorschlag der imakomm AKADEMIE zur Schaffung einer neuen 50%-Stelle innerhalb der Stadtverwaltung, angesiedelt im Bereich Wirtschaftsförderung / Stadtmarketing, wurde mehrheitlich als die am besten geeignete Organisationsform befunden. „Mit dem zusätzlichen Personal schaffen wir die Basis zur Stärkung unserer Innenstadt und für ein ganzheitliches Stadt- und Citymarketing“, erklärt Oberbürgermeister Martin Wolff. Über einen regelmäßigen Austausch mit der VBU und der Interessengemeinschaft Brettener Innenstadt soll der neue Citymanager in die bestehenden Strukturen fest eingebunden werden. Auch der Austausch mit weiteren Akteuren soll intensiviert werden.

Ein Finanzierungsmodell für das neue Citymanagement muss noch erarbeitet werden. In jedem Fall wird eine gemeinsame Finanzierung angestrebt, wobei die finanziellen Möglichkeiten der beteiligten Akteure Stadt, VBU und IGBI berücksichtigt werden. „Unser gemeinsames Ziel ist die wirkungsvolle, nachhaltige und zukunftsgerichtete Vermarktung, Stärkung und Weiterentwicklung der Brettener Innenstadt“, so Andreas Drabek, erster Vorsitzender der VBU und Vorsitzender der IGBI , „und deshalb ist es uns bewusst, dass wir uns am Aufbau des Citymanagements auch finanziell beteiligen müssen.“

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