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Bretten schwer getroffen

104 Fälle in Neibsheimer Seniorenzentrum / Zahl der Toten steigt auf 5 / Landkreiskliniken stehen bereits mit Ärzten in Verbindung / Helfer gesucht

(PM)  Nach Auftreten von COVID-19-Infektionen im Pflege- und Altenwohnheim Schönblick in Bretten-Neibsheim wurde damit begonnen, Bedienstete und Bewohnerinnen und Bewohner zu testen. Nach dem momentanen Stand sind 68 Bewohner und 36 Mitarbeiter mit dem Virus infiziert. Fünf Bewohner sind verstorben. Im Pflegeheim arbeiten insgesamt 166 Bedienstete und es leben 181 Bewohner dort. Da davon ausgegangen werden muss, dass die weiteren Tests ähnliche Ergebnisse bringen und Betroffene im weiteren Krankheitsverlauf auch stationärer Behandlung bedürfen, haben die Kliniken des Landkreises bereits Kontakt zu den niedergelassenen Ärzten aufgenommen. Der Landkreis beliefert die Einrichtung bevorzugt mit Schutzmaterialien und wird in diesem speziellen Fall für die besonders belasteten Pflegekräfte psychosoziale Beratung anbieten.

Ausdrücklich schließen sich Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Oberbürgermeister Martin Wolff der Aufforderung des Landes Baden-Württemberg an, wonach sich alle derzeit nicht in der Pflege aktiven Pflegekräfte und Angehörigen pflegenaher Berufsgruppen melden sollen, um bei der Bewältigung der Corona-Krise Unterstützung zu leisten: „In der Neibsheimer Einrichtung nützt jetzt jede kundige helfende Hand“, appellieren Landrat und Oberbürgermeister. Melden kann man sich direkt bei Oberbürgermeister Martin Wolff (Martin.Wolff@bretten.de); die Stadtverwaltung koordiniert dann in Absprache mit dem Landkreis einen eventuellen Einsatz.

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