Böhnlichhalle wird Testzentrum

Walzbachtal baut eigenes kommunales Testzentrum auf

(PM) Nachdem das Land Baden-Württemberg den berechtigten Personenkreis für eine kostenlose Testung auf das Corona-Virus mit POC-Schnelltests erweitert hat, ist es für die bisher vorhandenen Strukturen kaum noch leistbar, alle Testungen vorzunehmen.

Die Rahmenbedingungen für freiwillige kommunale Testzentren wurden vom Ministerium für Soziales und Integration bereits ausgearbeitet. Um ein solches Angebot in Walzbachtal schaffen zu können, ist Bürgermeister Timur Özcan zur Errichtung eines kommunalen Testzentrums in Verhandlungen mit dem DRK und der Ärztin Frau Groß getreten. „Trotz wenig Vorlaufzeit und aufwändiger Vorbereitungen sind wir stolz darauf zur Sicherheit unsere Bürgerinnen und Bürger ein freiwilliges kommunales Testzentrum in Walzbachtal anbieten zu können. Damit leisten wir einen weiteren Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie“, so Bürgermeister Özcan.

„An dieser Stelle wollen wir auch unseren Dank für die Einsatzbereitschaft und das Engagement aller Beteiligten ausdrücken, ohne deren Mithilfe die Durchführung so nicht möglich wäre“, so Özcan weiter.

Das Testzentrum wird für den Zeitraum vom 08.03.2021 bis vorerst 29.03.2021 in der Böhn-lichhalle in Wössingen eingerichtet. Die Termine für Tests finden immer montags zwischen 16 Uhr und 18 Uhr statt.

Die Terminvereinbarung erfolgt ausschließlich online über den Link http://www.terminland.de/testzentrumwalzbachtal. Diesen finden Sie auch auf unsere Web-seite www.walzbachtal.de.

Zum kostenlosen Test zugelassen werden

 in Kontakt mit vulnerablen Personengruppen stehende Personen z.B. pflegende Angehörige, Haushaltsangehörige von Schwangeren, Angehörige von Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-Cov-2 besteht

 Personen, die ein hohes Expositionsrisiko im beruflichen oder privaten Umfeld hatten oder haben z.B. mit Kindern, Jugendlichen und Familien im Rahmen der Hilfen zu Erziehung und in der Kinder- und Jugendarbeit Beschäftigte, Personen im öffentlichen Dienst (Polizeibeamt/-innen, Gerichtsvollzieher/-innen, Beschäftigte in Justizvollzugsanstalten, Beschäftigte im ÖPNV, Beschäftigte in kundenintensiven Bereichen der Verwaltung, Beschäftigte in Flüchtlingsunterkünften),

 Lehrerinnen und Lehrer,

 Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren und Eltern,

 Wahlhelfende

Zum Testverfahren werden nur symptomfreie Personen zugelassen. Personen mit Symptomen müssen sich an die Arztpraxen vor Ort wenden.

Beim Testtermin ist zwingend eine medizinische Maske oder FFP2 Maske zu tragen und der Personalausweis mitzubringen.

Dazu passt diese Presseerklärung aus dem Landratsamt:

(PM lra). Der Landkreis Karlsruhe hat sich als Schulträger der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren entschlossen, auf eigene Kosten auch Schnelltests für deren Schülerinnen und Schüler anzubieten. „Die Schülerinnen und Schüler an unseren Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren zählen zur Gruppe der vulnerablen Personen. Um sie besonders zu schützen, haben wir uns als Schulträge dazu entschlossen, ihnen das Angebot zu machen, sich zwei Mal pro Woche testen zu lassen, wie es auch dem Personal der Schulen zusteht. Mit dem Unterschied, dass die Tests für die jungen Menschen vom Kreis und nicht vom Land bezahlt werden“ berichtete Landrat Dr. Christoph Schnaudigel von der besonderen Aktion. Ein großer Vorteil: die Tests finden vor Ort an den Schulen statt.

Besonders schnell mit der Umsetzung war die Ludwig Guttmann Schule in Karlsbad. Seit Montag, 1. März, führt dort Benedikt Bühler von der Rathaus-Apotheke Grötzingen mit einem dreiköpfigen Team die Tests an der Stammschule sowie der Außenstelle in Langensteinbach als auch an der Außenklasse in der Grundschule Ittersbach als freiwilliges Angebot für die Schülerschaft durch. Er ist von montags bis donnerstags ab 7.45 Uhr bis ca. 11 Uhr vor Ort. In diesem Zeitraum kann sich auch das Schulpersonal testen lassen.

„Die Zusammenarbeit klappt hervorragend“, freut sich Schulleiterin Claudia Kury, die gleich nach der Entscheidung des Landkreises Karlsruhe die notwendigen Erklärungen von Seiten der Eltern eingeholt hat. „Wir sind sehr dankbar für das Angebot, denn es gibt dem Personal, unseren Kindern und Jugendlichen sowie deren Angehörigen mehr Sicherheit, dass Infektionen schnell erkannt und die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden können.“ Ihr Fazit nach einer Woche fällt durchweg positiv aus. „Zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler lassen sich bisher testen. Bei Schülerinnen und Schülern mit besonderem Unterstützungsbedarf ist das eine große Herausforderung, aber alle an der Schule ziehen an einem Strang, um die Tests in den Schulalltag zu integrieren. Die Einbindung der Testungen durch die Apotheken gelang auch aufgrund des guten Hygienekonzeptes der Schule, das in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt zu Beginn der Pandemie entwickelt wurde, reibungslos.“ In der Außenstelle in Kronau testet die Stadt-Apotheke Walldorf an zwei Tagen die Woche und in der Außenstelle Gaggenau die Vitalapotheke im Gesundheitszentrum. Auch an den anderen Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren des Kreises können sich neben dem Schulpersonal auch Schülerinnen und Schüler direkt an der Schule freiwillig testen lassen.

Nach aktueller Teststrategie des Landes kann sich das an den Schulen beschäftigte Personal zwei Mal pro Woche testen lassen. Die Kosten trägt das Land. Für den Landkreis Karlsruhe ist es wichtig, bei den Testungen nicht nur einzelne Bereiche abzudecken, sondern flächendeckend alle Personen, die am Schulleben beteiligt sind, zu berücksichtigen, um den bestmöglichen Schutz für alle Beteiligten zu erzielen. Daher das Angebot auch für die Schülerschaft an allen sechs Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren des Kreises. Bis die Teststrategie auch auf die Schülerinnen und Schüler ausgeweitet wird, übernimmt der Kreis die Kosten.

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