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Boccia zum 50.

Seinen 50. Geburtstag feiert in diesem Jahr der Brettener Verein für Sport und Gesundheit (VSG). Sportlicher Höhepunkt der Jubiläums-Feierlichkeiten ist neben dem Empfang am 3. April die Deutsche Meisterschaft des deutschen Behindertensportverbandes im Hallenboccia. Für Elisabeth Raupp, Vorsitzende der VSG, geht mit dem Turnier ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Seit 2013 hatte sie darauf gehofft, zum 50-jährigen Jubiläum die deutsche Meisterschaft veranstalten zu können. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Martin Wolff kämpfen am 26. und 27. August in den Hallen im „Grüner“ achtzehn Mannschaften aus den Landesverbänden Baden, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen und Württemberg um den Titel. Die Turnierleitung hat Teddy Östreicher. Doping, bei den olympischen Spielen in Rio in aller Munde, ist auch hier ein Thema. Es gelten der Anti–Doping Code des DBS sowie die Regelwerke der World-Anti-Doping-Association (WADA). Die Teilnehmer müssen – darauf weist der Veranstalter hin – mit der Abgabe der Meldung das Anti–Doping Regelwerk anerkennen und seien vor stichprobenartigen Dopingkontrollen nicht sicher. Offizielle Eröffnung ist am Freitag, 26. August mit einem Empfang durch die Stadt Bretten um 13 Uhr. Wenig später beginnen die Gruppenspiele nach der Begrüßung der Teilnehmer mit der Nationalhymne. Sie dauern an bis Sonntagnachmittag um 17 Uhr. Die Siegerehrung findet nicht direkt danach statt. Die Organisatoren um die VSG-Vorsitzende habe davor ein attraktives Schlußprogramm gesetzt. Nach einem opulenten Büffet wird der FC Bauschlott einen Sketch zum Besten geben. DJ Uwe Amtmann wird anschließend mit heißer Musik einheizen, ehe um 21 Uhr die Siegerehrung folgt. Damit noch nicht genug treten nach Einbruch der Dämmerung die Brettener „Feuerbälle“ zum abschließenden Feuerspektaktel an. Potentieller Kasten: Boccia ist ein Spiel, das von den alten Griechen stammt. Es ist besonders für Menschen geeignet, die in ihrer Mobilität stark eingeschränkt sind: Senioren oder Behinderte. Ihnen bietet es die Möglichkeit, trotz ihrer Handicaps sich sportlich zu betätigen und an Wettkämpfen teilzunehmen. Beim badischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (BBS) hat es sich als Hallenboccia durchgesetzt. In den Hallen haben Rollstuhlfahrer oder Gehbehinderte nicht mit den Tücken unebener Splittflächen zu kämpfen. Gespielt wird mit speziellen Bällen, die aus Leder bestehen und mit Kunststoffgranulat gefüllt sind.

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