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Beton at its best

Beton ist eine ziemlich massive Angelegenheit. Auf die Idee, dass man damit auch basteln kann, kommt man nicht so schnell. Dafür muss man schon Zementwerker sein. Die Wössinger Opterra GmbH stellte es beim Ferienspaß der Gemeinde Walzbachtal mit einem Beitrag unter dem Motto „Basteln mit Beton“ unter Beweis. So ganz gängig ist diese Bearbeitungsform im Wössinger Zementwerk allerdings auch nicht. Gerlinde Hauswirth, dort für Öffentlichkeitsarbeit zuständig, hatte sich dafür selbst zuerst mal im worldwide Web kundig machen müssen. Sie fand Arbeitsanweisungen für ein Betonherz und eine Betonschale. Genau das können die 13 teilnehmenden Kinder am Dienstag im Werk als Endprodukt abholen. Denn eine unangenehme Eigenschaft bleibt frisch angerührtem Beton eigen: Er muss zuerst noch aushärten, ehe er seine endgültig massive Eigenschaft annimmt. Ganz am Anfang stand aber sein anderer Aggregatzustand. Genau abgemessene 350 Gramm pulverförmiger Zement mussten mit genau 35 Milliliter Wasser vermischt werden, um die recht flüssige Masse zu erhalten, die in vorbereitete Formen gegossen werden musste. Zugesetzt wurde ein attraktives Blau oder Rot. Gar nicht so einfach und so mussten Gerlind Hauswirt, Markus Gärtner und Umweltleiter Tino Villano an vielen Stellen helfend eingreifen. Sicherheit war dabei wie an allen anderen Stellen bei Opterra groß geschrieben. Deshalb hieß es vor dem Start Schutzkleidung und Schutzbrillen anziehen. Es könnte was ins Auge oder auf die Hose gehen. Die Arbeit der Kleinen ging zügig voran. So lag man Ende so gut im Zeitplan, dass es unter der Führung von Gerlinde Hauswirth noch zu einem Gang ins Beton- und Mörtellabor reichte. Mit einem lauten, kollektiven „Jaaaa“ wurde die abschließende Frage von Tino Villano beantwortet: „Hat es euch Spaß gemacht?“ Der Umweltleiter des Zementwerks bezeichnete den Ferienspaß als tolle Idee der Gemeinde, an der sich das Werk gerne beteilige.

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