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Begleitet Wohnen

Mit Walzbachtaler Modell im Alter länger zu Hause.
Im Alter trotz gesundheitlicher Einschränkungen zu Hause wohnen und solange wie möglich ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben führen zu können ist das Ziel fast aller Älteren. Walzbachtal hat dafür das Modell „Begleitet Wohnen zu Hause“ entwickelt. Es hat mit seinem Modellcharakter im Landkreis große Beachtung gefunden. . Die Diakonie, der Christliche Krankenpflegeverein Wössingen, der Seniorenbeirat und die Gemeinde Walzbachtal haben ein Konzept erarbeitet, bei dem Senioren Hilfestellung gewährleistet wird mit Begleitung zum Arzt, bei Spaziergängen, bei der Gartenarbeit oder auch mal einem Besuch beim KSC, wie Helene Heimberger-Schäfer den Gemeinderäten berichteteDie Einsatzleiterin des Projekts konnte auf eine beständig wachsende Helferzahl verweisen. Rund zwanzig Ehrenamtliche engagierten sich mal für wenige Stunden, mal aber auch weit umfangreicher bei der Betreuung von rund 40 Senioren. Inzwischen seien so 4500 Einsatzstunden zusammengekommen. Die Ehrenamtlichen erhalten auf Basis der Ehrenamtspauschale 7,50 Euro. Bei Angehörigen wie bei Betroffenen selbst komme das Modell gut an. Deshalb sei man immer auf der Suche nach weiteren Helfern
. Gudrun Mund, Geschäftsführerin der Diakonie im Landkreis Karlsruhe gGmbH, sah mit dem Modell das Ziel erreicht, dass Menschen später ihr Haus oder Wohnung verlassen und in eine Pflegeheim müssen. Letztendlich sei das zwar nie zu vermeiden. Doch es sei ein schöner Erfolg, dass der Umzug so viel später komme.
Angesichts des Erfolges war man sich im Gemeinderat über alle Fraktionen hinweg einig: Das Modell muss fortgesetzt werden. Einstimmig fiel die Zustimmung aus, das Projekt für weitere zwei Jahre mit jeweils 7500 Euro zu bezuschussen. Dem Dank der Gemeinderäte schloss sich der Bürgermeister an. Karl-Heinz Burgey interpretierte den einstimmigen Beschluss als ein Signal für die hohe Wertschätzung der geleisteten Arbeit. Im Landkreis werde das Modell aufmerksam beobachtet, worauf vorher schon Kreisrat Werner Schön (FDP) aufmerksam gemacht hatte. Im Jugendhilfe- und Sozialausschuss sei das Projekt am 19. September als innovatives Altenhilfeprojekte vorgestellt worden.

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