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Heftige Kritik übten die Mitglieder des SPD-Ortsvereins an dem Banner, mit dem Patrick Diebold in den Wahlkampf ziehen will.

Banner zieht runter

Neue Vorsitzende beim SPD-Ortsverein Walzbachtal
Der SPD Ortsverein hat eine neue Vorsitzende. Silke Meyer tritt die Nachfolge von Anette Sorg an, die im Herbst letzten Jahres aus der Partei ausgetreten war. Meyer hatte als zweite Vorsitzende bisher schon kommissarisch den Ortsverein zusammen mit ihrer Kollegin Karin Herlan geleitet. Sie bleibt zweite Vorsitzende wie auch Gerd Rother weiter die überaus gut gefüllte Kasse führt. Marco Rübenacker ist neu auf der Position des Schriftführers.

Gerade in die SPD eingetreten verkörpert er den Aufwärtstrend, den die SPD nicht nur in den Umfragen spürt, sondern auch in der Zahl der Eintritte. Gleich zwei neuen Mitgliedern konnte Karin Herlan die Parteibücher überreichen und zwei weitere vermelden. Susanne Sprißler steht als zweites Beispiel dafür. Sie rückte als neues Mitglied neben Konrad Wolf, Johannes Kühn und Werner Parsch als Beisitzer in den Vorstand auf und wurde mit Vanessa Reiß, Gerd Rother und Alexander Herlan auch in die Kreisdelegiertenkonferenz entsandt.

Die neue Vorsitzende Silke Meyer (vorne links) mit ihrer Stellvertreterin Karjn Herlan. Dahinter Kassier Gerhard Rother, Schriftführer Marco Rübenacker und Bundestagskandidat Patrick Diebold.

Die neue Vorsitzende Silke Meyer (vorne links) mit ihrer Stellvertreterin Karin Herlan. Dahinter Kassier Gerhard Rother, Schriftführer Marco Rübenacker und Bundestagskandidat Patrick Diebold.

Der positiven Stimmung gewann Patrick Diebold die Zuversicht ab, dass der SPD der Wechsel gelingen könne in dem seit ewiger Zeit in CDU-Hand befindlichen Wahlkreis Karlsruhe-Land. Die SPD sei in den letzten Monaten auch in den Umfragen wieder zur Volkspartei geworden, freute sich der Bundestagskandidat. Eine kurze aber heftige Diskussion löste das Banner der Eisernen Front aus, mit dem Diebold in den Wahlkampf ziehen will. Das Zeichen des Widerstandes gegen die Nationalsozialisten aus der Weimarer Zeit stieß mit den Gerechtigkeit, Solidarität und Freiheit symbolisierenden, abwärts gerichteten Pfeilen auf großes Befremden der Mitglieder. Diebold sei von seinem Wahlkampfteam schlecht beraten worden. Aufwärts müssten die Symbole der SPD zeigen. Diese Tendenz dürfe nicht durch ein großflächiges Banner konterkariert werden, lautete die Kritik.

Die Bedenken verstärkten sich noch, als Diebold bekannte, er sei der einzige Bundestagskandidat in Baden-Württemberg und wahrscheinlich auch in der Bundesrepublik, der mit diesem Banner Wahlkampf machen werde. Die Abneigung ging danach sogar so weit, dass sich einige Mitglieder deshalb nicht auf dem abschließenden Gruppen-Foto zusammen mit Diebold und diesem Banner präsentieren wollten. Der Unterstützung des Ortsvereins könne Diebold trotzdem sicher sein, versicherte Silke Meyer, ehe Wolfgang Eberle einen ausführlichen Bericht über seine Arbeit im Kreisrat gab. Er bedauerte die schlechte Finanzausstattung von Kommunen und Kreisen durch die grün-schwarze Landesregierung, obwohl die Steuerquellen üppig sprudeln wie nie zuvor. Bereich mit Anhängen

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