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Bankfilialen wegen Corona geschlossen

Geschäftsstellen in Wössingen, Friedrichstal, Neuthard und Büchenau ohne Pubikumsverkehr

Am Montagmorgen erlebten Besucher der Volksbank Stutensee-Weingarten eine unangenehme Überraschung. In Wössingen, Friedrichstal, Neuthard und Büchenau standen die Kunden vor verschlossener Tür und einem Aushang mit diesem Inhalt: „Auch wir wollen dazu beitragen, Risiken zu minimieren und haben deshalb unsere Geschäftsstelle ab Montag 21. Dezember bis auf weiteres geschlossen“.

Spekulationen schossen schnell ins Kraut. Eine davon: In den betroffenen Geschäftsstellen habe es positiv getestete Mitarbeiter gegeben. Eine zweite: Mit der geplanten Fusion der beiden Volksbanken Bruchsal-Bretten und Stutensee-Weingarten seien die kleinsten Geschäftsstellen gefährdet. Beide Spekulationen weist Juan Baltrock entschieden zurück. Er könne zu hundert Prozent verneinen, dass die Schließung in unmittelbarem Zusammenhang mit einem positiv getesteten Mitarbeiter stehe, versichert der Marktvorstand für den gewerblichen und privaten Bereich der Volksbank. Im Gegenteil würden alle Mitarbeiter der betroffenen Zweigstellen weiter eingesetzt. Berater könne man jederzeit nach telefonischer Voranmeldung persönlich sprechen.

Die Schließung der vier betroffenen Geschäftsstellen sei die Reaktion auf eine in Corona-Zeiten generell geringere Kundenfrequenz an den Schaltern. In Wössingen, Friedrichstal, Neuthard und Büchenau  gebe es kaum noch Besucher. Dadurch komme man auch der Corona-Verordnung der Landesregierung entgegen. Der Servicebereich stehe aber weiter zur Verfügung, auch wenn er umgestellt worden sei auf Beratung ausschließlich nach vorheriger persönlicher Anmeldung.

Dem stehe eine unwahrscheinlich starke Zunahme der Kontakte per Telefon gegenüber und auch der digitale Bereich wachse stark. Das ersetze mittlerweile einen erheblichen Teil der persönlichen Kontakte.

Die Schließungen würden bis zum 10. Januar gelten. Dann werde der Vorstand der Volksbank die Situation neu bewerten. Diese Bewertung hänge maßgeblich von den Kundenreaktionen ab.

Auf keinen Fall habe die Schließung der vier Filialen etwas damit zu tun, dass die Bank mit der Volksbank Bretten-Bruchsal die Fusion vorbereite. Dies sei nicht als eine geplante, vorweggenommene Umsetzung zu interpretieren.

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