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Gastronomisches Schmuckstück

Friedhofsgärtnerin reüssiert als Wirtin im Weingartener Sallenbusch

Eine kleine Radtour und dann in ländlicher Idylle ein Weizenbier genießen – das lässt sich bei einem Besuch im Weingartener Sallenbusch kombinieren. Diana Küntzle betreibt dort seit 17 Jahren ihr Backhaus.

Auf dem elterlichen Bauernhof hat die gelernte Friedhofsgärtnerin ein gastronomisches Schmuckstück geschaffen, eine „CafeBarKneipenWirtschaft“ wie sie selbst es beschreibt, die auch über einen opulenten Biergarten verfügt. In den 17 Jahren haben die Kastanie, eine große Blutbuche und die Haselnuss so große Kronen entwickelt, dass lauschiges Sitzen darunter selbstverständlich ist. Großflächige Sonnenschirme garantieren, dass es auch in den Lücken dazwischen gemütlich bleibt.

Marina Reuter serviert Flammbrot – eine Spezialität im Backhaus

Dies umso mehr als man es sich auch kulinarisch gut gehen lassen kann. Es ist keine „große“ Küche, die die Speisekarte des Backhaus prägt. Es sind vielmehr die typischen Biergarten-Klassiker wie gebratener Fleischkäse, grobe Bratwürste und wirklich richtig leckere Flammbrote, die nur entfernt dem Flammkuchen ähneln. Dazu gibt es auch mal Spezialitäten wie den Wurstsalat mit „wilden Pommes“. Oder zum Frühstück den „Fisch namens Wanda“ – hausgebeizter Lachs mit Kartoffelrösti und Sauerrahm-Dip oder das Frühstück Texas-Deluxe „aus vier glücklichen Eiern“.

Was auch immer auf der originell gestalteten Speisekarte steht, ein Prinzip gilt: „Wir versuchen das Prinzip der Nachhaltigkeit einzuhalten. Grundsätzlich sind wir bemüht, Transportwege so kurz wie möglich zu halten und Produkte aus der Region  zu verarbeiten“, beschreibt Diana Küntzle die Backhaus-Philosophie. Die Kartoffeln für die „Wilden Pommes“ (halbrunde Kartoffelspalten mit Schale) kommen aus Blankenloch, Mehl und Eier für das im Gastraum selbst gebackene Brot und Brötchen von der Störrmühle in Knittlingen und die Wurst und das Fleisch wie auch die Maultauschen von einem Weingartener Metzger.

Sehr vieles wird selbst hergestellt, auch das Eis und der Kuchen, für den die Mama der Chefin zuständig ist. Die Qualität hat sich in der Region herumgesprochen. Wenn das Backhaus mal so richtig brummt, dann haut der Koch und sein Team schon mal 700 Essen am Tag raus. Dann sind 15 Servicekräfte und fünf bis sechs Köche am Rödeln.

Wenn sich junge Familien deren Köstlichkeiten mal etwas ausgiebiger gönnen wollen, dann muss bei den Allerkleinsten keine Langeweile aufkommen. Direkt unter der großen Blutbuche wartet ein Spielplatz, wo sich die Kleinen beschäftigen können.

Peter und Tina wieber lassen es sich gut gehen im,Backhaus

Das Backhaus ist von Mittwoch bis Sonntag ab 9:30 Uhr geöffnet. Heiße Küche gibt es bis 21 Uhr. Ins Navi sollte man als Adresse Siedlung Sallenbusch 3, 76356 Weingarten eingeben. Parkplätze gibt es direkt neben dem Backhaus. Und vor allen Dingen sollte man sich nicht von dem Sperrschild irritieren lassen, das derzeit am Jöhlinger Ortseingang, dort wo die Jöhlinger Straße von der B293 abbiegt, aufgestellt ist. „Einfach weiter geradeaus fahren bis kurz vor Weingarten“, rät Chefin Diana Küntzle. Sehr viel mehr Informationen über das Backhaus gibt es auf der sehr gut gestalteten Homepage http://www.backhaus-sallenbusch.de/

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Kommentare (1)

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    Danielle Stiller

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    Sallenbusch ist unser Lieblingslokal. Selbst unsere Freunde die in Gaggenau wohnen, machen sich gerne auf den Weg hierher.

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