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Arbeitslosigkeit steigt

Quote bleibt aber unter den Vorjahreswerten / Bretten bei 3,9%
(PM) Zu Jahresbeginn stieg die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt saisonbedingt an. 22.668 Frauen und Männer waren im Berichtsmonat ohne Arbeit. Das sind 1.558 mehr als im Dezember, aber 1.212 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist angestiegen.

Der Januar ist ein Monat, in dem die Arbeitslosigkeit immer zunimmt. Der Anstieg ist nicht überraschend. Er ist in erster Linie auf quartals- und witterungsbedingte Faktoren zurückzuführen. Positiv ist aber, dass in diesem Jahr die niedrigste Arbeitslosenquote in einem Januar seit über 20 Jahren gemessen wurde und die Beschäftigung permanent steigt. „Aktuell sind in unserer Region über 439.000 Beschäftigte in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis, so viele wie noch nie“, sagt Ingo Zenkner, der Vorsitzende der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt.

Im Januar werden die Entlassungen zum 31. Dezember wirksam und das ist nach wie vor der größte Kündigungstermin im Jahr. Gleichzeitig laufen zum Jahresende viele befristete Verträge aus. Zudem enden die zweieinhalb- und dreieinhalbjährigen Berufsausbildungen. Hinzu kommt noch, dass wetterbedingt in einigen Außenberufen nicht gearbeitet werden konnte. Das erklärt auch die überdurchschnittliche Zunahme der Männerarbeitslosigkeit.

Alle Geschäftsstellen im Landkreis Karlsruhe melden im Monatsvergleich mehr arbeitslose Menschen. Im Jahresvergleich entwickelte sich die Arbeitslosigkeit unterschiedlich. Den prozentual höchsten Anstieg gab es in Ettlingen. In Bretten ist die Arbeitslosigkeit um 94 auf 1.154 Personen gestiegen. Das waren nahezu gleich viele wie vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote veränderte sich dadurch. Mit 3,9 Prozent liegt sie um drei Zehntelprozentpunkte höher als im Dezember, aber unterhalb des Vorjahreswertes.

316 Frauen und Männer mussten sich im Berichtsmonat neu oder erneut arbeitslos melden, das waren 15 weniger als vor einem Jahr. 218 Personen – und damit 21 mehr wie im letzten Januar – konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die Arbeitgeber aus der Region Bretten benötigten mehr neue Arbeitskräfte. 117 freie Stellen konnte der Arbeitgeberservice aufnehmen; 39 mehr als vor einem Jahr.

Die Brettener Arbeitgeber suchen beispielsweise (w/m): Fachkräfte für Spanende Metallbearbeitung, Fachkräfte für Schweiß- und Verbindungstechnik, Fachkräfte für Elektrotechnik, Fachkräfte und Helfer für Metallbearbeitung, Bediener von Hebeeinrichtungen (Helfer), Helfer für Elektrotechnik, Fachkräfte für Elektromaschinentechnik, Helfer für Kunststoff- und Kautschukherstellung, Fachkräfte für Gastronomieservice.

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