Andreas-Wagner versinkt

Unterspülungen sorgen für lange Sperrung

Es ist wie ein Deja Vu. Das hatten wir doch schon mal. Als im Sommer 2009 ein Teil der Römerstraße in einem gewaltigen Loch verschwand, füllte es bundesweit das Sommerloch der Gazetten. Jetzt kämpft man in der Wössinger Andreas-Wagner-Straße mit einem ähnlichen Phänomen.

Schon seit mehreren Wochen quält sich der Verkehr nach Königsbach deshalb über innerörtliche Umleitungsstrecken, weil es wieder einmal an dem Steilstück einer Straße einen fulminanten Wasserrohrbruch gab. Während in aller Regel die sonstigen Wasserrohrbrüche binnen weniger Tage behoben sind, ist das in diesem Fall anders. 

Der Zustand werde sich noch eine Weile hinziehen, informierte Bürgermeister Timur Özcan am Ende der Gemeinderatssitzung am Montagabend. Die Trinkwasserhauptleitung habe auf drei Meter Länge ausgetauscht werden müssen. Es seien Ausspülungen unter der Fahrbahn entstanden. 

Björn Heimann erweiterte die Information. „Wir haben die Unterspülung auf 100 Metern öffnen und die Wasserleitung austauschen müssen“, sagte der Walzbachtaler Bauamtsleiter. Die notwendigen Arbeiten werden noch einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen in Anspruch nehmen. „Wir hoffen, dass wir das bis zum Jahresende über die Bühne bekommen“, meinte Heimann.

Schon Mitte 2019 hatte an fast der gleichen Stelle ein Wasserohrbruch für eine Sperrung der L557 gesorgt.

Und eine kleine Erinnerung an das 2009er Sommerloch bringt das folgende Foto.

Wasserrohrbruch in der Römerstraße Wössingen. Der damalige Bürgermeister Karl-Heinz Burgey und Polizeirevierleiter Rolf Hilpp ratlos vor dem großen Loch.

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Kommentare (4)

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    Jürgen

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    Als Antwort auf: Andreas-Wagner versinkt
    Wenn es doch noch so lange geht, könnte man aber die Umleitungsstrecken im Ort besser Ausschildern, immer wieder sind PkW und auch LKW’s unterwegs die auf der Suche nach einem „Ausweg“ sind. Leider werden da auch sehr oft die Verkehrsregeln missachtet. z.Bsp. Durchfahren einer Einbahnstraße in der falschen Richtung ( ca. 20-30 mal pro Tag).

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    Xaver

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    Als Antwort auf: Andreas-Wagner versinkt
    Andreas Wagner Straße bald wieder offen?
    Hat sich bitte jemand von der Verkehrsüberwachung Gedanken gemacht über die zukünftige Parksituation in A-W.Straße ?
    Oder sollen die parkenden Autos ab der Prefagstraße ortseinwärts eine „natürliche“ Verkehrsberuhigung darstellen!
    Wahrscheinlich braucht es noch mehrer schwere Unfälle, etwa Fahrradunfälle, bis hier jemand an ein Halteverbot denkt.
    Und bitte nicht erst Wochen nach der Wiedereröffnung. Sondern jetzt !

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    Muggmugg

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    Als Antwort auf: Andreas-Wagner versinkt
    Straße wird diese Woche noch aufgemacht. Wenn schon Halteverbot und „freie Fahrt“, dann aber bitte Geschwindigkeitskontrollen einführen! Wenn da keine Autos mehr parken werden die PKW und LKW schön Durchrauschen können. Am Berg unten kreuzt der Schulweg! Wahrscheinlich braucht es einen schweren Unfall, bis hier jemand an ein Geschwindigkeitskontrolle denkt

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    Thomas

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    Hallo Muggmugg, Xavar,

    es ist schon interessant wie Sie hier diese Straße und andere als lebensbedrohlich darstellen. Wenn eben Wössingen und Jöhlingen soooo lebensbedrohlich ist, sollten Sie mal nach Bad Cannstatt (Stuttgart) fahren. Ich glaube da würden Sie Walzbachtal als Verkehrsparadies bezeichnen. Und selbst dort passiert so gut wie nichts. Seltsam, oder?
    PKW und LKW können da nicht durchrauschen, wie Sie es hier behaupten. Höchstens, wenn Sie 10 bzw. 25km/h als „Rauschen“ bezeichnen wollen.

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