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Alarm fehlgeschlagen

Auch in Walzbachtal schwiegen die Sirenen / Bürger trotzdem wach

Am Donnerstag, 10. September, sollte eigentlich der erste bundesweite Warntag stattfinden. Dass er tatsächlich stattfand, davon hat man in Walzbachtal wenig mitgekriegt. Ich habe beim Bürgermeister nachgefragt, warum das Ergebnis auch bei uns eher unbemerkbar war, wie zwei NadR-Kommentaristen stilistisch humvorvoll berichteten. Timur Özcan hat mit gleicher Feder so geantwortet:

Am 10. September fand erstmal ein bundesweiter Warntag statt, das ist wahr. Auch wir in Walzbachtal haben natürlich an der bundesweiten Aktion teilgenommen. Das Bundesinnenministerium bezeichnete den Probealarm als „fehlgeschlagen“. Grund dafür sei ein technisches Problem. „Die Vorgänge werden jetzt umfassend aufgearbeitet“, kündigte das Bundesministerium an.*

Seit vielen Jahren haben einige Kommunen, wie auch wir in Walzbachtal, nicht mehr in ein solches Warnsystem (hier Sirenen ) investiert. Das Gegenteil ist der Fall, viele wurden sogar abgebaut. Wer hätte gedacht, dass Sirenen vor Ort wieder so schnell, so wichtig sein können.

Dass von heute auf morgen nicht alles funktionsfähig ist, ist klar. Schade ist allerdings, dass auch im Fernsehen bzw. im Radio nur sehr wenig bzw. nüchtern über den Warntag berichtet wurde. Auch die Warn-App „NINA“ hatte tatsächlich einen zeitlichen Verzug. Auch das wurde vom Ministerium so bestätigt.

Aber unterm Strich können wir in Walzbachtal etwas Positives festhalten. Denn nach dem erwarteten „Probealarm“, haben uns Walzbachtaler Bürger*innen darüber informiert, dass sie keine Sirenen 🚨 gehört hatten bzw. im Radio und im Fernsehen keine Informationen erhalten hatten. Das bedeutet, dass die Bürgerschaft aktiv war und vor ab gut informiert war. Das ist schon mal sehr gut für den ersten bundesweiten Test. Von daher können auch wir, wie viele andere Gemeinden auch, uns nun auf einen besseren Probealarm im Jahr 2021 vorbereiten.

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