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Stefan Keller sang den Luther

700 Jahre

Wössinger Protestanten feierten mit einem Konzert zwei große Jubiläen
Das Jahr 2017 ist für die Wössinger Protestanten ein besonderes. Sie feiern nicht nur wie ihre Glaubensbrüder 500 Jahre der Reformation. In Wössingen feiert man darüber hinaus das 200. Jahr der Grundsteinlegung der Wössinger Weinbrennerkirche. „Da ist es angebracht, etwas größer aufzufahren“, erklärte Pfarrerin Martin Tomaides zu Beginn eines Jubiläumskonzerts, das unter dem Titel „Zu Gast in Gottes Haus“ den Posaunenchor, den Musikverein Wössingen und die Akkordeonfreunde Walzbachtal in genau dieser Kirche zusammenführte. Die beiden Jahrestage habe man zum Anlass genommen, eine schon relativ alte Idee für ein gemeinsames Konzert umzusetzen.

So wurde es denn recht rund um den Altar. Dort hatten 30 Mitglieder des Posaunenchors und 35 des Musikvereins Platz genommen. Die zehnköpfige Gruppe der Akkordeonfreunde fand neben der Orgel auf der Empore Platz. Mächtig angefeuert wurden alle drei von einem launigen Moderatoren. Werner Parsch führte mit viel Esprit und Engagement auf die durchweg moderne Literatur hin, uferte aber mit mancher seiner Geschichten etwas zu sehr aus. Viereinhalb Minuten Moderation – für ein folgendes, dreiminütiges Stück – wie bei einem extremen Beispiel – sind schon sehr üppig.

Mit vielen musikalischen Anknüpfungspunkten an seine Jugendzeit konnte er etliche Überraschungen ankündigen, die die Organisatoren eingebaut hatten. So etwa Stefan Kellers Solo als in Kutte gewandeter „Luther“ in der gleichnamigen Komposition von Thorsten Reinau. Der Karlsruher hatte extra für dieses Konzert das abschließende Stück „Zu Gast in Gottes Haus“ komponiert, das der Musikverein und der Posaunenchor gemeinsam interpretierten. Zu den Überraschungen zählte auch das „Yankele“, ein typisch jüdisches Klezmer-Stück, das Jutta Wagenknecht als Solistin auf der Klarinette darbot, nur begleitet von Roland Schreiber auf dem Akkordeon.



Sie erhielt besonders viel Applaus. Nicht nur hier folgten die rund 250 Besucher willig dem anfangs von Werner Parsch geäußerten Wunsch, mit Beifall nicht zu sparen. Damit machte sich äußerst positiv bemerkbar, dass der früher bei Kirchen-Konzerten durchaus übliche Beifall-Bann aufgehoben wurde. Ob nun der Posauenchor unter der Leitung von Klaus Schneider für seine mächtige Eröffnung mit Eibachs „Festliches Spielstück“, der Musikverein mit „Gabriellas Song“ oder die Akkordeonfreunde mit ihrem panflötengeprägten „Hirtenlied“ – allesamt durften mit reichlich mit dem „Brot des Künstlers“ rechnen und erst recht mit starkem Schlussapplaus. [ngg_images source=“galleries“ container_ids=“67″ display_type=“photocrati-nextgen_basic_thumbnails“ override_thumbnail_settings=“1″ thumbnail_width=“480″ thumbnail_height=“320″ thumbnail_crop=“1″ images_per_page=“28″ number_of_columns=“4″ ajax_pagination=“0″ show_all_in_lightbox=“0″ use_imagebrowser_effect=“0″ show_slideshow_link=“1″ slideshow_link_text=“[Zeige eine Slideshow]“ template=“/html/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/products/photocrati_nextgen/modules/ngglegacy/view/gallery.php“ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]

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