Header
Die Geschäftsführer Olaf Leonhardt, und Dieter Eltschkner, OB Martin wolff und Vollack-Geschäfstführer Thorsten von Killisch-Horn

7 Millionen

Investition in Innovation in Gölshauen
Richtfest feierte die SCA Schucker vorgestern im Industriegebiet in Gölshausen. Sieben Millionen investiert die Firma in ein Gebäude, in dem neue Technologien und Arbeitsplätze entstehen sollen. Geschäftsführer Dieter Eltschkner war sich in seiner Richtfestrede sicher: „Wir werden einen Wow-Effekt erleben“. Dieser „Wow-Effekt“ werde sich nicht nur auf den Bau selbst, sondern auch auf sein Innenleben beziehen.

Ausgebaut werde vor allem das das Innovation‐Center. Es erhalte einen eigenen Schwerpunkt für Hybridfügetechnologien. Kunden aus aller Welt können dort Demonstrationen der modernsten Technologien für den Automobilbau in Augenschein nehmen. Mit dem neuen Bau würden nicht nur viele neue Arbeitsplätze geschaffen („wir stellen fleißig ein“), sondern auch viele neue Kunden nach Bretten gezogen. 20170623 Bretten SCA Schucker 015 a a Diese Bemerkung bot Martin Wolff einen idealen Anknüpfungspunkt. SCA Schucker sei eine für Bretten sehr wichtige Firma, meinte der Oberbürgermeister. Sein Credo, dass „in Bretten was geht“, sah Wolff nicht zuletzt durch dieses Richtfest bestätigt. Der Neubau sei Teil eines insgesamt 300 bis 350 Millionen umfassenden Investitionspakets, das nach seinen Schätzung derzeit in Bretten an allen möglichen Stellen verbaut werde. Er interpretierte den Neubau außerdem als Indikator, dass Bretten nicht nur als Standort der Firmen, sondern auch für deren Mitarbeiter äußerst attraktiv sei. Die Stadt bemühe sich, diesen Standortvorteil weiter auszubauen. SCA Schucker verfüge hier über weiter über gute Entwicklungsmöglichkeiten.

Den Baufortschritt beschrieb Thorsten von Killisch-Horn. Der Abschluss der Arbeiten bis zum Spätjahr sei trotz einer Kälteperiode zu Beginn dieses Jahres nicht gefährdet. Man sei im Plan, versicherte der Geschäftsführer der mit der Planung und Realisierung beauftragten Vollack Gruppe ehe er Polier Roland Weißenborn zu einer – wie er sagte – „Pflicht von geradezu religiöser Bedeutung“ aufforderte, den Richtspruch und das symbolische Zerschmettern eines zuvor in drei Anläufen ausgetrunkenen Glases.
Symbolischer Schutzhelm für Geschäftsführer

Symbolischer Schutzhelm für Geschäftsführer Olaf Leonhardt von Vollack-Geschäftsführer Thorsten von Killisch-Horn





Zahlen, Daten und Fakten zu SCA Schucker sowie Atlas Copco.
Sieben Millionen Euro investiert die SCA-Schucker an ihrem Firmensitz im Brettener Industriegebiet in Gölshausen. Neue Technologien und Arbeitsplätze sollen in einem Neubau entstehen, für den am 2. November der erste Spatenstich gesetzt wurde. Das Innovationszentrum und die Fläche für Büro- und Schulungsräume soll stark erweitert werden. Das Logistikzentrum wird eine eigene Halle mit größerem Lager erhalten. Gestern wurde Richtfest gefeiert. Fertiggestellt werden soll das Vorhaben im Spätjahr. Die Firma hat ihren Stammsitz in Bretten, Baden-Württemberg. Sie wurde 1986 gegründet und gehört seit 2011 zur schwedischen Atlas-Copco-Gruppe. Weltweit beschäftigt SCA rund 650 Mitarbeiter, darunter allein 70 in der Entwicklung. In 27 Ländern werden 35 Niederlassungen und Servicestellen unterhalten. Neunzig Prozent ihres Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen mit Prozessen aus der Automobilindustrie. Über SCA SCA entwickelt und fertigt Systeme und Anlagen zur Applikation von Kleb- und Dichtstoffen. Das Produktprogramm umfasst von der Materialversorgung bis zur Auftragsdüse alle Komponenten zur Förderung des Kleb- oder Dichtstoffs, zur geregelten Klebstoffapplikation sowie für den Datenaustausch mit dem Roboter, die Systemdiagnose und Speicherung der Prozessdaten. Über Atlas Copco Der Industriekonzern Atlas Copco ist mit seinen Produkten und Dienstleistungen in den Branchen Kompressoren-, Druckluft- und Vakuumtechnik, Bau und Bergbau sowie Industriewerkzeuge und Montagesysteme weltweit führend. Mit seinen innovativen Produkten und Dienstleistungen bietet Atlas Copco Lösungen für nachhaltige Produktivität. Der 1873 gegründete Konzern hat seinen Hauptsitz in Stockholm, Schweden, und ist weltweit in über 180 Ländern vertreten. Ende 2016 hatte Atlas Copco fast 45000 Mitarbeiter. Sie erwirtschafteten im Gesamtjahr 2016 einen weltweiten Umsatz von 11 Milliarden Euro. www.atlascopco.com In Deutschland ist Atlas Copco seit 1952 präsent. Unter dem Dach zweier Holdings mit Sitz in Essen agieren derzeit rund 20 Produktions- und Vertriebsgesellschaften. Der Konzern beschäftigte in Deutschland Ende 2016 rund 3800 Mitarbeiter, darunter über 100 Auszubildende. www.atlascopco.de

Trackback von deiner Website.

Kommentieren

Home Footer Links