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Grünes Paket

Neujahrsempfang der Grünen des Landkreises
Auf einem guten Weg sehen sich die Grünen des Landkreises. Das machten Vorstandssprecher Armin Gabler und der Ortsverbandsvorsitzende Michael Futterer beim Neujahrsempfang im Jöhlinger Lamm deutlich. Er wurde von Andrea Trautwein und Ann-Kathrin Kurz musikalisch umrahmt. Gabler wies auf die großen Herausforderungen hin, die die ersten Tage des neuen Jahres gebracht hätten.



JöhlingenFür die als Gastrednerin vorgesehene aber erkrankte Landtagsabgeordnete Andrea Schwarz sprang Pascal Haggenmüller ein. Erst am Donnerstag zuvor von den Mitgliedern des Kreisverbandes zum Bundestagskandidaten gekürt, setzte er sich für Volksentscheide auf Bundesebene ein. Damit könne man die Menschen aktiv in die inhaltliche politische Arbeit einbeziehen. Der Erhalt der Infrastruktur im Land müsse Priorität haben vor deren weiterem Ausbau. Die Infrastruktur gehe „schneller kaputt als wir sie reparieren“. Gefördert müsse werden, wer sich ökologisch fortbewege. Es müsse Schluss sein mit der „Politik des Bändchen Durchschneidens“. Wenn überhaupt könne er das nur bei neuen Bahntrassen akzeptieren.

Bettina Lisbach, Landtagsabgeordnete und Gastrednerin, spann das Thema weiter. Sie wies darauf hin, dass der Wiedereinstieg in die Schienenfahrzeugförderung gelungen sei. Das sei nur ein Element eines umfangreichen Pakets, das von der neuen grün-schwarzen Landesregierung geschnürt worden sei. Dazu zählte sie die Förderung des sozialen Mietwohnungsbaus und die Krankenhausförderung. Als Erfolg wertete sie, dass die Förderbeträge für die frühkindliche Förderung aus der alten grün-roten in die grün-schwarze Landesregierung hinübergerettet werden konnte.

Pascal Haggenmüller, Bettina Linsbach, Vorstandssprecher Armin Gabler, Ortsverbandsvorsitzender Michael Futterer

Pascal Haggenmüller, Bettina Linsbach, Vorstandssprecher Armin Gabler, Ortsverbandsvorsitzender Michael Futterer



Ganz besonders am Herzen lag der Vorsitzenden der Grünen und Alternativen in den baden-württembergischen Gemeinderäten eine angemessene finanzielle Ausstattung der Kommunen. Das sei im Hinblick auf die großen Aufgaben bei der Integration und Unterbringung der vielen Flüchtlinge wichtig. Dafür habe Grün-Schwarz einen Pakt für Integration mit 160 Millionen Euro ausgestattet.

Es gelte, „all das, was wir auf den Weg gebracht haben, mit Leben zu erfüllen,“ meinte Lisbach. Man solle mutig nach vorne blicken und weiter arbeiten an dem grünen Zielen für einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit einem kämpferischen „Packen wir es an!“ forderte sie die rund 50 Mitglieder und Gäste auf, diesen Weg mitzugehen, bei dem es oftmals für komplexe Probleme nicht die einfachen Lösungen gebe, wie sie von Populisten gefordert werden.

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