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200 Kontrollen

Massiver Einsatz des Polizeireviers Bretten an der B293
Gestern Nachmittag bis in den Abend hinein war so mancher Autofahrer – zwischen Dürrenbüchig und Gölshausen unterwegs – mehr als verblüfft. Ein riesiges Polizeiaufgebot kontrollierte stichprobenartig den fließenden Verkehr. Groß war das Rätselraten über den Anlass. Dazu gibt es von Bernhard Brenner, Leiter des Polizeireviers Bretten, diese Presseerklärung:

(PM pol) Unter der Federführung des Polizeireviers Bretten wurden am Donnerstag ab 16:00 Uhr gleichzeitig an zwei Hauptverkehrsadern, nämlich auf der Bundesstraße 35, Parkplatz Hausertal zwischen Alexanderplatz und Bretten-Mitte, und auf der Bundesstraße 293, Höhe Bretten-Dürrenbüchig, intensive Polizeikontrollen durchgeführt. Das Polizeirevier Bretten wurde dabei auch von Beamten des Polizeipräsidiums aus Bruchsal unterstützt. Die Freiwillige Feuerwehr Bretten unterstützte die Fahndungsmaßnahmen ebenfalls, indem sie mit Scheinwerfern und Aggregaten die Kontrollstellen ausleuchtete.

Das Polizeirevier Bretten erhält regelmäßig die Unterstützung des Polizeipräsidiums „Einsatz“. In der besonders relevanten „dunklen Jahreszeit“ verstärkten Kräfte der Bereitschaftspolizeidirektion Bruchsal seit Oktober des letzten Jahres ein- bis zwei Mal in der Woche das Brettener Revier bei Maßnahmen zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs. So wurden in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche Kontrollen mittels Fuß- und Fahrzeugstreifen in den Wohngebieten durchgeführt. Auch die Fahrradstaffel der Bruchsaler Bereitschaftspolizei kam einige Male zum Einsatz. Stationäre Kontrollstellen wurden zuletzt in Oberderdingen oder Sulzfeld eingerichtet, an der Maßnahme am Donnerstag waren jedoch noch einmal deutlich mehr Einsatzkräfte beteiligt.

Nach den vorliegenden vorläufigen Zahlen konnten die Einbrüche im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Bretten im vergangenen Jahr durch die intensiven Maßnahmen deutlich reduziert werden. In Bretten mit seinen Ortsteilen dürften die Einbruchszahlen sich sogar auf dem niedrigsten Stand der letzten fünf Jahre bewegen. Die groß angelegte Kontrollaktion am Donnerstag war Teil des laufenden Intensivkonzepts zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs. Flächendeckend soll gegen die überregional agierenden Tätergruppen ein erhöhter Fahndungs- und Kontrolldruck erzeugt werden, um die Zahlen auch weiterhin möglichst niedrig zu halten. Darüber hinaus soll durch die verstärkte Präsenz eine weit reichende generalpräventive Wirkung auf andere Delikts- und Phänomenbereiche erzeugt werden, Reisebewegungen von verdächtigen Personen sollen erforscht und gewonnene Erkenntnisse an die entsprechenden Ermittlungsdienststellen weitergeleitet werden.

Ergebnis der Kontrolle am Donnerstag: Insgesamt wurden fast 200 Fahrzeuge und 250 Personen kontrolliert. Ein Fahrer konnte keinen Führerschein vorweisen, ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. Eine weitere Person musste wegen eines Verstoßes gegen die Abgabenordnung angezeigt werden und 5 weitere Personen wurden wegen bedeutender Verkehrsordnungswidrigkeiten zur Anzeige gebracht. An 7 Fahrzeugen wurden Mängel festgestellt, die Fahrer durften mit ihren Fahrzeugen jedoch bis zur nächsten Werkstatt weiterfahren.

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