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Kasse leer

Walzbachtal braucht Kredit über 2 Millionen Euro

Schlecht ist es derzeit um die Finanzen der Gemeinde Walzbachtal bestellt. Die muss deshalb von einer Kreditermächtigung für das Jahr 2019 in Höhe von 2.027.000 Euro Gebrauch machen. Die Banken allerdings schienen kein großes Interesse an dem Darlehen zu haben.

„Sehr dünn“ sei die Zahl der Rückläufe gewesen, die sie auf entsprechende Nachfragen erhalten habe, berichtete Kämmerin Yvonne Kottucz. Von zehn Banken hatten nur die Sparkasse Kraichgau und die Landesbank Baden-Württemberg ein komplettes Angebot für die Laufzeiten von 10, 20 und 25 Jahren abgegeben.

Die Landesbank Baden Württemberg lag mit dem Zinsangebot von 0,79 Prozent über die Laufzeit von 25 Jahren vorn. Doch erst als Martin Sulzer darauf aufmerksam machte, dass das Commerzbank-Angebot von 0,52 Prozent über die Laufzeiten von 20 Jahren im Endeffekt um einiges günstiger sei, schwenkte der Gemeinderat einstimmig zugunsten der Commerzbank um.

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Kommentare (2)

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    Raimund Würtz

    |

    Als Antwort auf: Kasse leer
    Die “Einbringung Haushalt 2019 durch den des Bürgermeister“ ist unter folgendem Link zu finden.
    https://www.walzbachtal.de/pb/Startseite/Verwaltung+_+Politik/mitteilung+10_01_19+9_15.ht
    Wer den Text ganz nach unten scrollt, findet eine Tabelle, die den Schuldenstand der Gemeinde ausweist. Angehängt an diese Haushaltsrede ist ein PDF (Entwicklung Steuereinnahmen + FAG). Darin enthalten sind Informationen, die im Zusammenhang mit “Kreditermächtigung für das Jahr 2019 in Höhe von 2.027.000 Euro“ hoch interessant sind.

    Eine weitere Tabelle, in der die Verantwortlichen der letzten 30 Jahre ausgewiesen sind, kann ich leider nicht liefern. Jedem, der sich für die Dorfpolitik interessiert , wird empfohlen, dies selbst zu erarbeiten. Schwieriger als diese Liste zu erstellen scheint – und das zeigen die Beiträge der Kommentarschreiber – die Patrone und Strukturen dahinter aufzudecken und zu benennen. Ebenso die Existenz des immer wieder erwähnten „Hinterzimmers“ transparent zu machen.

    Zwei für die Gemeinde wichtige Wahlen fanden in diesem Jahr statt. Das im Wahlkampf am meisten Gehörte war „Bürgernähe und Bürgerbeteiligung“ sowie das „Hinterzimmer“. Ein untergeordnetes Thema die Gemeindefinanzen. Der Prophet prophezeit: alles wird so bleiben, wie es ist, weil dementsprechend gewählt wurde. Keine Sorge, viel schlimmer kann es nicht mehr kommen.

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    Steffi

    |

    Danke Herr Sulzer, Geld gespart und war dies ne Klatsche für den Kämmerer ?

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