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16 Jahre für die Sicherheit

Sanierung der Landesstraße 539 abgeschlossen
Was lange währt wird endlich gut. Diesem Motto gemäß trat Bürgermeister Thomas Nowitzki zusammen mit Ortsbaumeister Michael Häffele, Vertretern des Gemeinderats und der beteiligten Baufirmen zur öffentlichen Verkehrsfreigabedes fünften und letzten Abschnitt L539-Sanierung an der Kreuzung von Sulzfelderstraße und Kirchberg an. Befriedigt beobachtet von einigen wenigen Anwohnern, die sich wohl am meisten freuten, haben doch für sie die Einschränkungen durch die Bauarbeiten mit dem gestrigen Tag ein Ende. Die Führungsriege des Regierungspräsidiums, für die Landesstraßen ja zuständig, entschuldigte der Bürgermeister. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl hatte kurzfristig wegen eines Arzttermins absagen müssen und auch Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm war unabkömmlich.
Einen sehr, sehr langen Zeitraum habe das Projekt eingenommen, erinnerte der Bürgermeister vor dem gemeinsamen Durchschneiden des Freigabebandes und gab einen akribischen Rückblick auf die einzelnen Stadien des Projekts, das von drei verschiedenen Landesregierungen begleitet worden sei. Aus dem Jahr 2003 nämlich – noch unter Schwarz-Gelb – datierten die ersten Überlegungen und Besprechungen zur Sanierung dieses problematischen Abschnittes der Landesstraße 539. Dreizehn Jahre lang sei in fünf Abschnitten an der Verbesserung der Verkehrssicherheit gearbeitet worden. Der fünfte und letzte Abschnitt umfasst die Reststrecke von rund 440 Metern Länge, die mit ihrem Charakter einer Außerortsstraße zum schnellen Fahren verleitet.
In den Statistiken der Gemeindeverwaltung seien dreizehn Abstimmungsgespräche mit dem Regierungspräsidium aufgezeichnet. In sechzehn Sitzungen hätten sich der Gemeinderat und die Ausschüsse mit dem Thema beschäftigt. In vier Informationsveranstaltungen seien die Bürger eingebunden worden, führte Thomas Nowitzki genau Buch.
Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro. Davon wird die Gemeinde bei einem Zuschussvolumen von 600.000 Euro nur 900.000 Euro also zwei Drittel der Maßnahme in ihrem Haushalt finanzieren müssen, denn eine ganze Reihe von Zuschusstöpfen wurde abgeschöpft. Aus dem Landesentwicklungsprogramm standen 100.000 Euro zur Verfügung, aus dem Ausgleichsstock 82.000 Euro, aus dem Kommunalinvestitonsförderungsgesetz 200.000 Euro und schließlich gab das Regierungspräsidium 225.000 Euro für die Erneuerung der Straßendecke. Noch nicht fertiggestellt ist die beidseitige Bepflanzung mit Baumgruppen, die als optische Bremse wirken soll.

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