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Wie am Tag zuvor …


Jöhlinger Özcan-Veranstaltung ähnelt der in Wössingen

Die Berichterstattung über die Wahlkampfveranstaltungen von Timur Özcan wäre unvollständig, wenn ich nicht noch eine kleine Information über die zweite Veranstaltung im Jöhlinger Lamm anfügen würde.

Nach Wössingen war das Interesse auch in Jöhlingen riesengroß. Es dürften an die 150 Besucher gewesen sein, die den Lammsaal füllten. Sehr viele fanden nur mehr einen Stehplatz. Ein neues Rad drehte Özcan an diesem Abend nicht. Die Themen waren die gleichen, mit denen er am Tag zuvor die Wössinger Besucher im Teem One von sich zu überzeugen versuchte. Es wurden mehr Fragen gestellt, so dass die gesamte Veranstaltung mit rund einer Stunde etwas länger geriet als in Wössingen.

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Kommentare (3)

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    Paulina Cinkara

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    Als Antwort auf: Wie am Tag zuvor …
    Eines muss man Timur Özcan bereits jetzt hoch anrechnen: mit seiner Kandidatur für die Bürgermeisterwahl hat er das eingeschlafene Interesse an der hiesigen Kommunalpolitik in der Bevölkerung wieder geweckt und dem Wahlkampf Spannung und Brisanz eingehaucht. Ihm ist es gelungen, den Einzelnen dort abzuholen, wo das Versagen von Informationspolitik und Bürgerbeteiligung ihn zurückgelassen haben. Sein großer Sympathisantenkreis ist als Resultat der Geschehnisse auf allen politischen Ebenen der letzten Jahre zu verstehen, durch deren Intransparenz sich viele Bürger als abgehängt erlebt haben.
    In der hohen Zustimmung in öffentlicher Meinung und Berichterstattung zum charismatischen und rhetorisch bewandten Özcan zeigt sich jedoch auch eine gesellschaftliche Entwicklung, die für den politischen Topos als durchaus gefährlich einzuschätzen ist: das Vernachlässigen vernunftbasierten Hinterfragens von Inhalten durch Fokussierung auf Persönlichkeit. Vermittelnder und Vermitteltes, Botschafter und Botschaft dürfen nicht verwechselt oder gleichgesetzt werden. Rhetorik und Charisma machen den perfekten Wahlkämpfer; ob sie den perfekten Bürgermeister machen bleibt offen.
    Dieser Kommentar will sich nicht als Streitschrift für oder gegen einzelne Kandidaten verstanden wissen; er soll vielmehr ein Plädoyer für eine rationale Prüfung formulierter Ziele und Inhalte (aller Kandidaten!) und einen reflektierten Umgang mit Sachverhalten sein -gerichtet an den einzelnen Bürger wie auch an die publizistisch Arbeitenden, deren Anspruch es sein sollte, unparteiisch zu informieren, konstruktiv-kritisch zu hinterfragen und Reflexion und Diskussion anzustoßen. Sympathien und Subjektivismen dürfen die durchdachte Auseinandersetzung mit Argumenten nicht verdecken. Für die Gemeinde und deren Zukunft benötigt es einen Bürgermeister, der Umsicht, Erfahrung und Kompetenz mit Leidenschaft und Pathos vereint, der Bürgeranliegen in ihrer Subjektivität wahrnimmt und die politischen Geschicke zugleich nach Maßgabe objektiver Werte lenkt. Welchem der zur Wahl antretenden Kandidaten das zuzutrauen ist, muss jeder Bürger am 7.7. für sich selbst entscheiden – aber bitte bei allem Gefühl den Verstand nicht vergessen!

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    Bäuerle

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    Als Antwort auf: Wie am Tag zuvor … (Paulina Cinkara)
    … und die Kirche im Dorf lassen. Viele ältere Menschen müssen sich dieses Statement ja übersetzen lassen.

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    Andrea

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    Als Antwort auf: Wie am Tag zuvor …
    Eine sehr schöne Zusammenfassung Paulina, Dankeschön. Für mich persönlich zählt nicht die Rhetorik und auch ein Programm – was austauschbar ist – kann mich nicht beeinflussen. Mich begeistert es nicht, wenn es nur darum geht ein politisches Amt innezuhaben, eigentlich dann auch egal wo….
    Für mich persönlich zählt Bürgernähe und zwar zu den Bürgern der Gemeinde Walzbachtal. Ein Bürgermeister, der sich berufen fühlt, weil er unser schönes Walzbachtal liebt und diesem nach besten Wissen und Gewissen dienen will. Von dem ich meine, seine Türe möge immer offen stehen – so banal das Anliegen auch sei.

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