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Werbeblock für Bretten

Viel Lob beim Heringsessen von VBU und Stadt

Zum Heringsessen hatte die Vereinigung Brettener Unternehmer (VBU) zusammen mit der Stadt Bretten geladen. Eine volle Aula im Sportzentrum im Grüner zeugte von dem regen Interesse nicht nur der Unternehmer, sondern auch der Kombattanten der unmittelbar bevorstehenden Gemeinderatswahl.

Diesem Umstand dürfte es geschuldet sein, dass die Vorsitzende Marion Klemm nicht weniger als 16 Gemeinderäte und darüber hinaus auch viele Kandidaten unter den Besuchern begrüßen konnte. Klemm wies auf die Initiativen hin, die die VBU in den vergangen Jahren zur Belebung der Innenstadt und einer Erhöhung der Frequenz eingeleitet habe. Schließlich beherberge die Stadt den ein oder anderen „hidden Champion“ meinte sie und verwies exemplarisch auf den Erfinder des automatisierten Flaschenrückgabesystems in den Supermärkten aber auch auf Gölshäuser Perlen wie die SCA Schucker oder Glas Bischoff.  

Mit so einer Steilvorlage auf den Weg geschickt, gerieten die Anfangsbemerkungen des Gastredners Jochen Ehlgötz fast zum Werbeblock für die Melanchthonstadt. Als hervorstechendstes Merkmal der Stadt nannte der Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe mehrfach und in verschiedenen Bereichen den Begriff Innovation. Das manifestiere sich beispielsweise in der Stadtbahn, die ohne Brettener Initiative kaum hätte aufs Gleis gebracht werden können und mittlerweile weltweit so viel Beachtung finde. Wohl gelungen sei das Industriekarussell gewesen, das Bretten aus einer schweren wirtschaftlichen Krise herausgeführt habe. Bretten sei Wirtschaftsstandort und –motor.

Die TechnologieRegion könne ihrerseits allerdings auch Anregungen für die lokalen Entscheidungsträger geben, meinte Ehrlgötz mit Blick auf die vielen Kommunalpolitiker in den Reihen. Als Beispiel nannte er das regionale Digitalisierungszentrum, das seine Lehren in die Region  transportieren könne. Dem großen Problem des Fachkräftemangels sei man mit der Etablierung eines „Welcome Centers“ begegnet. Die Gewinnung von ausländischen Mitarbeitern sei unverzichtbar zur Behebung des Fachkräftemangels. Das werde bei Gesprächen mit internationalen Studierenden an der Karlsruher Universität ebenso versucht wie im Bereich der Pflegekräfte.

Wichtig in dem von ihm gezeichneten Bild  der TechnologieRegion war auch der Kontakt nach Frankreich. Mitte des Jahres werde eine elsässische Gebietskörperschaft aufgenommen. Das empfand er als einen Meilenstein, der enorme Chancen eröffne und sei nur ein erster Schritt in diese Richtung, die noch ausgeweitet werde.

Als eine äußerst wichtige Partnerschaft bezeichnete OB Martin Wolff die Verbindung zwischen Stadt und VBU. Die Zusammenarbeit liege ihm sehr am Herzen. Gemeinsam arbeite man daran, die Standortattraktivität zu verbessern. Dazu zählte Wolff vor allen Dingen das schnelle Internet, das mit Glasfaserausbau rasche Fortschritte mache. Da dürfte er an einem Leuchtturmprojekt seine helle Freude gehabt haben, das Hai Ha Nguyen als Geschäftsführer der LEDvertisment zusammen mit Softwarentwickler Markus Steinbüchel kurz vor der Eröffnung des Buffets  vorstellte. Das bildschirmorientierte Netzwerksystem sei mit seinen LED-Großbildschirme eine großartige Gelegenheit, wie Marion Klemm meinte, um sich als Betrieb an zentralen Stellen der Stadt zu präsentieren.

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