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Wahl-Krimi

Martin Wolff bleibt Oberbürgermeister der Stadt Bretten Zur Oberbürgermeisterwahl legt die Brettener Pressesprecherin Barbara Lohner die folgende abschließende Presseerklärung vor:

(PM) Bei der Neuwahl des Oberbürgermeisters von Bretten konnte sich Amtsinhaber Martin Wolff gegenüber den beiden Konkurrenten, Aaron Treut und Andreas Leiling, am vergangenen Sonntag durchsetzen. Mit hauchdünnem Vorsprung sicherte sich Amtsinhaber Martin Wolff (35,99 Prozent) gegen Aaron Treut (35,98 Prozent) sein Amt. Andreas Leiling erhielt 27,99 Prozent der Stimmen. Aufgrund der Mehrheit von nur zwei Stimmen prüfte der Gemeindewahlausschuss in enger Absprache mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe die Stimmzettel erneut.

Der 3. Dezember 2017 wird wohl in Bretten so schnell niemand vergessen. Es ist 19.20 Uhr am Sonntagabend, als Bürgermeister und Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses Michael Nöltner das vorläufige Endergebnis der Oberbürgermeisterwahl im gefüllten Saal verkündet. Mit einem Vorsprung von 0,01 Prozent liegt Oberbürgermeister Martin Wolff vor Mitbewerber Aaron Treut. Genau zwei Stimmen haben den Unterschied gemacht und lassen Wolff für weitere acht Jahre sein Amt ausführen.

Bereits kurz nach 18 Uhr wurden die ersten Hochrechnungen der verschiedenen Wahlbezirke nach und nach auf der Leinwand im Großen und Kleinen Sitzungssaal übertragen. Bis zum Schluss konnten die rund 500 Bürgerinnen und Bürger mitverfolgen, wie sich Martin Wolff und Aaron Treut ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Nach 27 von 30 Wahlbezirken lag Treut vorne. Für die letzten drei Wahlbezirke wurde die Leinwand dunkel. Als alle 30 Wahlbezirke erfasst und das vorläufige Ergebnis feststand, verkündete Michael Nöltner im Saal das Ergebnis. Von 22886 Wahlberechtigten haben 11580 Wähler ihre Stimmen abgegeben. Das entspricht 50,60 Prozent. 47 Stimmen sind ungültig. An Martin Wolff gingen 4151 Stimmen, an Aaron Treut 4149 Stimmen und Andreas Leiling erhielt 3228 Stimmen.

Bei der Sitzung des Gemeindewahlausschusses am Montagabend empfahl Nöltner dem Gemeindewahlausschuss eine erneute, komplette Auszählung durchzuführen. Das Gremium stimmte dafür. Noch am selben Abend hat der Gemeindewahlausschuss die Stimmzettel nachgezählt. Dabei wurde das amtliche Endergebnis festgestellt: Martin Wolff erhielt 36,00 Prozent (4152 Stimmen), Aaron Treut 35,90 Prozent (4140 Stimmen) und Andreas Leiling 28,05 Prozent (3235 Stimmen). Somit hat Martin Wolff die Wahl zum Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt gewonnen. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,59 Prozent. 47 Stimmzettel waren ungültig und 11579 gültig.

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Kommentare (5)

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    Interessierter

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    Als Antwort auf: Wahl-Krimi
    Nicht, dass es mich zu sehr interessiert, aber an den Zahlen scheint doch erneut etwas nicht ganz zu stimmen. Zunächst ist vom ersten Ergebnis auf das zweite eine Stimme mehr zu verzeichnen. (Wolff +1, Treut -9, Leiling +7). An den ungültigen Stimmen (die dann zum 3. Mal überprüft wurden hat sich aber nichts geändert). Des Weiteren sollten bei den einzigen drei Wahlmöglichkeiten die Stimmen doch eigentlich zusammen die Anzahl der gültigen Stimmzettel ergeben, oder gab es hier eine weitere Option?
    4152+4140+3235 =/= 11579

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      Nachgeschaut

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      Als Antwort auf: Wahl-Krimi Als Antwort auf: Interessierter
      Da hat sich im Bericht ein kleiner Fehler eingeschlichen: Es gab nicht 11579 gültige Stimmzettel, sondern das ist die Gesamtanzahl der abgegebenen Stimmzettel. Abzüglich der 47 ungültigen Stimmzettel ergibt das 11532 gültige Stimmzettel. Und dazu kommen noch 5 „Sonstige“ (ich glaube, dass ein Stimmzettel auch dann gültig ist, wenn man einen anderen Namen draufschreibt und diesen ankreuzt).
      Diese Zahlen findet man auch auf der Homepage von Bretten.

      Wohin allerdings die eine Stimme vom Sonntag auf Montag verschwunden ist, konnte ich nicht mehr nachvollziehen. Sollte die obere Pressemitteilung aber mit den angegebenen Zahlen so direkt von der Stadt kommen, hätte das meiner Ansicht nach nochmals überprüft werden sollen, bevor sie veröffentlicht wird.

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    Michael K. Riefer

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    Als Antwort auf: Wahl-Krimi
    Gratulation an den Gewinner der OB-Wahl. Ich wünsche Herrn Wolff eine glückliche Hand. Möge weiterhin Bedacht, Augenmaß und Sachlichkeit in der Stadt Bretten vorherrschen.

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      Kraichgauer

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      Als Antwort auf: Michael K. Riefer
      Da wird sich Herr Wolff freuen. Allerdings, das Adverb „weiterhin“ würde ja imlipzieren, dass schon in der Vergangenheit Bedacht, Augenmaß und Sachlichkeit vorgeherrscht hätten?

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    Gondelsheimer

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    Als Antwort auf: Wahl-Krimi
    Da soll noch mal einer sagen, Lokalpolitik sei langweilig!
    2 Stimmen Mehrheit…

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