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Wächter des Schatzes

Holger Müller hält VAB-Fundus in Schuss

An Peter und Paul verwandelt sich Bretten in ein mittelalterliches Städtchen. An die 40 Gruppen bauen dazu stattliche Lager auf. Doch wohin geht die ganze Logistik und die ganze Ausrüstung, wenn am Montagabend die letzte Stunde von Peter und Paul schlägt? Sie geht in den Fundus der Vereinigung Alt Brettheim (VAB).

An der Schießmauer steht der VAB neben dem Bauhof der größte Teil des etwa 1000 Quadratmeter zählenden Geländes eines ehemaligen Möbelhauses und zwei Hallen zur Verfügung. Von der Handkarre und dem Zelt bis hin zur großen Kutsche wird dort alles eingelagert und aufbewahrt für den Einsatz beim nächsten Peter-und-Paul-Fest. Renommierobjekt darunter ist ohne Zweifel der „Balduf“, die großen Kanone der Landsknechte, die nicht nur bei der Schlacht am Simmelturm eine große Rolle spielt.

20 bis 25 Gruppen nutzen die Möglichkeit an der Schießmauer , so schätzt Holger Müller, der sich zusammen mit Jürgen Dorn und Alexander Enderle um die beiden Hallen und das Gelände kümmern. Sie wurden vom VAB-Vorstand als Hallenwarte bestellt. Ehrenamtlich sorgen sie dafür, dass dort alles in Schuss bleibt. Das ganze Jahr über gibt es dafür immer wieder Arbeitseinsätze. Das ist für Holger Müller eine Ehrensache, denn – so sagt er – „hier handelt es sich um unschätzbare Werte, die man nicht in Geld ausdrücken kann. Der Erhalt dieser historischen Substanz liegt mir besonders am Herzen.“ Und das nicht nur an der Schießmauer. Müller zählt längst zum lebenden Inventar auch in der VAB-Vogtey, wo er ebenfalls die Funktion eines Hausmeisters innehat.

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