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Volltreffer

Neuer Chef im Hohberghaus inthronisiert
Die Kinder der Brettener Hohbergschule standen eigentlich nicht im Mittelpunkt der Einführungsfeier für den neuen Leiter Christoph Röckinger. Dennoch galt ihrem Chor der größte Beifall. Geradezu rasenden Applaus erhielten sie einmal für den Dschungelbuch-Song „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ und zum anderen für Ludwig van Beethovens Europahymne. Mit Schillers zentralem Textteil „Alle Menschen werden Brüder“ schienen sie überdies nahtlos anzuknüpfen an die Röckinger-Rede, in der sich der neue Hohberghaus-Leiter bedankte bei den Vertretern des Trägers Badischer Landes verein (BLV) wie auch bei den Kollegen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit schon in der Zeit seiner kommissarischen Leitung.

Christine Jung-Weyand, Vorstand des BLV, zeigte sich überzeugt, dass Christoph Röckinger dieses Vertrauen verdiene. Er sei immerhin schon 14 Jahre im Hohberghaus dabei, zuletzt als Leiter der teilstationären Jugendhilfe. Für die Einrichtungsleitung sei er mit seiner vielfältigen, vorausgegangenen beruflichen Erfahrung geradezu ein „Volltreffer“ wie Jung-Weyand formulierte. Fachlich kompetent und authentisch im persönlichen Umgang stehe er für eine offene und klare Kommunikation. Die Mitarbeiter und Kooperationspartner fänden in ihm einen verlässlichen und erfahrenen Ansprechpartner. Mit seinen nur 36 Jahren stehe er für einen Generationenwechsel an der Spitze des Hohberghauses. Das deutete Röckinger selbst mit einigen Bemerkungen zu inhaltlichen Veränderungen an. Er lege Wert auf die Beteiligung der Schüler in vielfältiger Art und Weise. „Unsere Schüler können zu positiven Veränderungen beitragen“ und damit könne man das Vertrauen in die Demokratie stärken, sagte der frisch Installierte. Er habe sich gern auf die Herausforderung eingelassen und freue sich auf die Entwicklung neuer Ideen.

OB Martin Wolff, Schulleiterin Julia Scherf, Hohberghausleiter Christoph Röckinger, Christine Jung-Weyand, stellvertretender Schulleiter Bernhard Kölbl

Der BLV nutzte die Feier zu einem Revirement der gesamten Spitze des Hohberghauses. Neben Röckinger führte Christine Jung-Weyand die neue Schulleiterin Julia Scherf und ihren Stellvertreter Bernhard Kölbl offiziell in ihr Amt ein. Beide hatten diese Position schon seit Beginn des laufenden Schuljahres 2017/2018 inne. Dass beide diese Position „voller Energie, Tatendrang und Begeisterungsfähigkeit“ wie Jung-Weyand formulierte ausfüllen, machten sie in ihren Antrittsreden mehr als deutlich. Sie sei stolz, Teil eines Leitungsteams zu sein, das zusammen immerhin 47 Jahre Hohberghaus-Erfahrung habe, meinte die neue Rektorin. Das stimme sie zuversichtlich, dass das Team die große Herausforderung bewältigen werde. Die Aufgaben seien weit vielfältiger als sie sich das zu Beginn ihrer Amtszeit vorgestellt habe, räumte Scherf ein.

Bernhard Kölbl beeindruckte mit einer Rede, in der er die inhaltlichen Aufgaben des Hohberghauses sinnbildlich beschrieb durch die Wiedergabe eines realen Gesprächs „mit einer klugen Frau“. Für die immer komplexer werdenden Krankheitsbilder müssten neue Konzepte entwickelt werden, die geprägt seien von sinnlichen Erfahrungen in den Bereichen Bewegung, Musik, Theater, Kunst. Mit Musik wurde die Feier auch abgeschlossen. Den Smalltalk der Besucher bei köstlichen Häppchen aus der Hohbergküche unterlegte das Cello-Keyboard Duo Elisabeth Vogt und Stefan Fesenbeck mit gekonnter Hintergrundmusik.

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