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Vier Kandidaten?

Erste Interessenten für die Walzbachtaler Bürgermeisterwahl bekennen sich

Die Walzbachtaler Bürgermeisterwahl wird spannend. Das zeichnet sich ab, je näher der Beginn der Bewerbungsfrist rückt. Am Montagabend wird der Gemeinderat dazu die Regularien festlegen. Beschlossen werden sollen Zeitpunkt und Ort der Veröffentlichung der Ausschreibung der Stelle.

Die Verwaltung empfiehlt, die Stellenausschreibung am 5. April im Staatsanzeiger durchzuführen. Die Frist für die Einreichung von Bewerbungen beginnt am 6. April. Zwei Bewerbervorstellungen sollen am 25. und 26. Juni stattfinden. Der amtierende Bürgermeister Karl-Heinz Burgey wird als Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses vorgeschlagen, Michael Paul als sein Stellvertreter.

Genau da liegt die erste Überraschung. Denn Michael Paul hat im Kreis seiner Gemeinderatskollegen durchsickern lassen, dass er am 7. Juli kandidieren wird. Das ist nicht vereinbar mit der Position des stellvertretenden Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses. Paul bestätigte gegenüber NadR zunächst die Information, dass er kandidieren werde. Er wies aber gleichzeitig darauf hin, dass damit seine Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses automatisch erlösche.

Er wird am 7. Juli nicht ohne Gegenkandidat sein. Voraussichtlich gleich mehrere Bewerber werden es ihm gleich tun. Ganz sicher dabei sein im Rennen wird Siegfried Weber. Der Verwaltungsfachwirt, der sich im Walzbachtaler Rathaus ums Bürgerbüro kümmert, will sich mit seiner Kandidatur einen lang gehegten Jugendtraum erfüllen. Schon während eines Praktikums als Schüler der Jöhlinger Werkrealschule hat er am Verwaltungsmetier Blut geleckt. Damals schon habe er gedacht, „eigentlich würde ich gerne mal Bürgermeister werden“. Schon mit dem Vorgänger seines jetzigen Chefs, also mit Hans-Dieter Mahler, habe er sich über die Möglichkeiten einer Kandidatur ausgetauscht.

In Walzbachtal aufgewachsen fühle er sich seinem Heimatdorf sehr verbunden. Kommunalpolitisches Engagement hat er bisher noch nicht an den Tag gelegt weder bei einer Partei noch bei einer Gruppe. Das aber mit voller Absicht, denn „als Bürgermeister sollte man überparteilich und neutral sein. Ich wollte nie in einer Partei sein. Ich trete ja parteilos an“, sagt er.

In etwas unsicherere Gefilde begibt man sich mit den letzten beiden Kandidaten. Von Werner Kuhn laufen entsprechende Gerüchte im Dorf um. Ihm schwebe es vor, ebenfalls als Parteiloser und als Vertreter der Walzbachtaler Bürger anzutreten. Darauf angesprochen, wollte er diese Gerüchte weder dementieren noch bestätigen. Er sei noch in der gedanklichen Findungsphase.

Der letzte, beziehungsweise die letzte im Ring, stammt aus den Reihen der SPD. Nach einem entsprechenden Aufruf in einer parteiinternen Plattform habe sich – so war zu hören – eine potentielle, auswärtige Kandidatin Walzbachtal angeschaut. Ganz ähnlich wie das 1987 bei Hans-Dieter Mahler der Fall war. In Kreisen der SPD war man sehr zuversichtlich, dass sich die Interessentin, deren Namen noch nicht preisgegeben wurde, positiv entscheiden werde. Die Walzbachtaler Bürgermeisterwahl wird spannend.

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Kommentare (1)

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    Iris Würtz

    |

    Als Antwort auf: Vier Kandidaten?
    Der Kandidatenliste kann ein weiterer Name hinzugefügt werden: Iris Würtz, Walzbachtal, parteilos.

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