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VfB vorn

Beim Brettener Stadtpokal im Grüner
Mit dem Stadtpokal setzte der VfB Bretten den Schlusspunkt unter den Reigen der Veranstaltungen zum 1250-jährigen Jubiläum der Melanchthonstadt. Der VfB hatte als Gastgeber die Veranstaltung als letztes sportliches Großereignis des Jubiläumsjahres hervorragend organisiert. Auch sportlich war der VfB erfolgreich. Die zweite Vorsitzende Fabienne Hachtel konnte bei der Siegerehrung den Wanderpokal zusammen mit Oberbürgermeister Martin Wolff an die eigene Mannschaft übergeben. Acht Mannschaften aus den Stadtteilen, der Kernstadt und aus Gondelsheim gingen in der Sporthalle im Grüner ins Rennen um den Wanderpokal. Der SV Gölshausen musste kurzfristig absagen und wurde durch eine zweite Mannschaft des ausrichtenden VfB Bretten ersetzt.

Mete Yüksel (schwarz, Gondelsheim) gegen Daniel Dawood (blau, Vfb Bretten)

Am großen Zulauf änderte das nichts. Am Samstagnachmittag genossen nahezu 400 Zuschauer bei freiem Eintritt fußballtechnische Leckerbissen bei leidenschaftlich, aber dennoch fair geführten Partien. Die Tribüne war über weite Strecken fast vollständig besetzt. So viele Besucher wie schon lange nicht mehr registrierte Turnierleiter Wolfgang Hermann.

Dürrenbüchig (orange) kam gegen die Kickers schmerzhaft unter die Räder.

Das Endspiel entschied der VfB gegen die Kickers aus Büchig erst durch im Elfmeterschießen mit einem knappen 5:4 nach einem 0:0 in der regulären Spielzeit. Ausgerechnet hier hatten die Kickers Ladehemmung. Noch in den Gruppenspielen und im Halbfinale gegen den FC Neibsheim waren die Büchiger die torhungrigste Mannschaft gewesen. Das kontrastierte umso mehr, als in den 15-minütigen Partien im Vergliech zu den vorausgegangen Stadtpokalen mit 79 recht wenige Tore fielen.

Das kleine Finale entschied der Titelverteidiger FC Neibsheim durch ein Neunmeterschießen in der Verlängerung gegen den FV Gondelsheim für sich mit einem 7:8. Weit abgeschlagen landete die einspringende zweite Mannschaft des VfB ebenso auf dem letzten Platz wie der TSV Rinklingen, der allerdings auch ein gehöriges Verletzungspech zu beklagen hatte. Dessen Trainer Tobias Panhölzl nutzte eine Spielunterbrechung um darauf aufmerksam zu machen, „dass Fußball nicht alles ist.“ Er machte auf das Schicksal seines auf den Zuschauerrängen sitzenden Spielers Philipp Schneider aufmerksam, der mit einer schweren Krankheit ringe. Panhölzl endete mit einem von einem lautstarken Applaus begleiteten Appell: „Du darfst nicht aufgeben!“.

Tobias Panhölzl appelliert an Philipp Schneider (schwarze Mütze) – der freut sich und applaudiert

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