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Vertrieben

Der Oktober hat es Peter Meizinger angetan. Da scheint er besonders rührig zu werden. Vor drei Jahren kulminierte das in zwei Filmvorführungen. Im Jöhlinger Martinussaal berichtete er über seinen Marsch zu seinen Wurzeln im ungarischen Donauschwabenland. Seine Eltern nämlich waren Heimatvertriebene, die in Jöhlingen eine neue Heimat fanden.

Das Thema lässt Meizinger nicht los. Jetzt hat er es sich erneut auf die Fahnen geschrieben. Am Samstag, den 21. Oktober lädt er um 19 Uhr in den Martinussaal zur Filmvorführung ein unter dem Thema „Flüchtlinge und Heimatvertriebene des Zweiten Weltkriegs“. Im Gegensatz zum ersten Anlauf handelt es sich dieses Mal nicht um selbst gedrehtes Material. Jahrelang hat er sich um Original-Aufnahmen über Flucht und Vertreibung bemüht und war mit Material über Ostpreußen, Polen, Schlesien und der Tschechoslowakei erfolgreich. Ausgerechnet mit dem Land seiner Väter hatte er kein Glück. Aus Ungarn wird es lediglich „eine individuelle Lösung“ geben, die er allerdings in seiner Einladung nur andeutet.

Teil des Abends wird sicher auch die „Familien-Saga“ sein, in der Peter Meizinger den Weg seiner Familie aus den Kriegswirren nach Deutschland schildert. Mit ihr ist eine ansehnliche Broschüre entstanden, in die in vielfältigen Verästelungen nicht nur der Weg von Papa und Mama einfließt, sondern auch die Schicksale von Onkel, Opa, Brüdern und Schwestern einfließt. Bemerksnwert auch seine Schilderungen dr geschichtlichen Hintergründe der Heimat seiner ungarischen Eltern.

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