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Verträge eingetütet

Erweiterungsbau wird ins Fachärztezentrum bei der Rechbergklinik integriert
(PM) Die Bürgerinitiative pro Rechbergklinik hat bei ihrem Jahresabschlusstreffen mit der Regionaldirektorin, Frau Susanne Jansen, positiv zur Kenntnis genommen, dass für die seit August 2017 bekannten Planungen für das Fachärztehaus beim Neubau der Rechbergklinik noch im Dezember 2017 die notariellen Verträge mit der Südbau Gmbh abgeschlossen werden. Ebenfalls begrüßt hat die BI, dass damit auch die Forderung ihres Sprechers, Alt-OB Paul Metzger, realisiert und damit das 2003 in Betrieb genommene Erweiterungsgebäude der Rechbergklinik nicht abgerissen, sondern vom Investor in das Fachärztezentrum integriert wird. Dadurch bleiben für die künftig im Neubau auf 120 Betten reduzierte Klinik zusätzlich wichtige Funktionsräume weiter nutzbar.

Die Praxen im Fachärztehaus, das mit der Klinik baulich verbunden sein wird, werden individuell nach den Wünschen der Fachärzte ausgebaut. Sie können gekauft oder angemietet werden. Die gemeinsam mögliche Auslastung der teueren, medizintechnischen Geräteausstattung der Klinik sind weitere Vorzüge, die sich auf die Praxen und die Klinik gleichermaßen positiv auswirken werden. Nicht zuletzt, so die Überzeugung der BI, werde durch das Fachärztehaus bei der Rechbergklinik die medizinische Versorgung der Bevölkerung im gesamten Mittelbereich Bretten insgesamt und nachhaltig deutlich gestärkt.

Wichtiger als die neuen Pläne des Oberbürgermeisters für ein Ärztehaus mit zehn Arztpraxen in der Sporgasse, wäre deshalb für die BI endlich eine offensive und vorrangige Unterstützung des Fachärztezentrums bei der Rechbergklinik. Allmählich sollte sich bei allen Entscheidungsträgern der Stadt herumgesprochen haben, dass es dabei nicht nur um die Fachärzteversorgung, sondern vor allem auch um die langfristige Stärkung der Rechbergklinik als Akutkrankenhaus geht.

Der unbestrittene Bedarf weiterer Arztpraxen in der Innenstadt wäre nach Überzeugung der BI optimal mit der von der Bevölkerung gewünschten Erweiterung des Seniorenzentrums St. Laurentius auf den angrenzenden Flächen der Sporgasse zu realisieren. Nachdem die stadtplanerischen Weichen dafür bisher nicht gestellt wurden, will sich die BI mit dem OB und Sprechern der Gemeinderatsfraktionen darüber Ende Januar 2018 öffentlich austauschen und hofft auf eine positive Teilnahmebereitschaft.

Am Ende der Jahresabschlusssitzung hatte Frau Jansen für die Mitglieder der BI noch eine Frohbotschaft parat. Den lebhaft diskutierten Gerüchten, wonach es künftig in der Rechbergklinik ab 20 Uhr keine chirurgisch notwendigen Notfallbehandlungen mehr geben und damit auch die von der BI durchgesetzte Sicherstellung der Notfallversorgung „Rund um die Uhr“ eingestellt werden würde, hat Frau Jansen eindeutig widersprochen. Die Ganztagesversorgung und damit auch die Notfallversorgung in der Nacht seien von der Holding, in Kenntnis der räumlichen Besonderheiten der Einzugsgebiete der beiden Kreiskliniken in Bruchsal und Bretten, nicht in Frage gestellt.

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Kommentare (1)

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    Paul Sager

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    Als Antwort auf: Verträge eingetütet
    Südbau immer nur Südbau… Gibt es außer Südbau kein Bauunternehmen? Wie läuft das mit den Ausschreibungen, europaweit… Irgendwie mal klärungsbedürftig.

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