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Trassendiskussion

Jöhlinger Bürgerinitiative streitet für Alternative zur B293-Umgehung
Vom Eise befreit sind Bäche und Seen. Entsprechend dem Vorbild des Goetheschen Osterspaziergangs machten sich am gestrigen Sonntagnachmittag viele Jöhlinger und auch etliche aus dem Oberdorf auf den Weg zu einem politischen Ziel. Informationen über den Widerstand gegen die gegenwärtig vom Regierungspräsidium favorisierte Trasse der B293-Umgehung wollten sie aufsaugen. Bei der Marienkapelle hatte die „Bürgerinitiative Pro Jöhlingen e. V.“ (BI) einen weitläufigen Informationsstand aufgebaut.

Der stellvertretende BI-Vorsitzende Ralf Schmid in der Diskussion mit Besuchern – Das muss doch da irgendwo stehen

Der stellvertretende BI-Vorsitzende Ralf Schmid in der Diskussion



Der Kapellenweg wimmelte nur so vor Spaziergängern, die der Einladung der BI folgen wollten, die die Woche über unter dem Titel „Eine sinnvolle B 293 Lösung für Mensch und Natur“ in die Jöhlinger Briefkästen gesteckt worden war. Schon auf dem Weg zum Ziel gab es wichtige Information. Mit roten Luftballons war der künftige Verlauf der B-293-Umgehung markiert. Auf dem Kopf des Kraichgauhügels direkt neben der Kapelle waren fünf Stelltafeln aufgebaut, auf denen die BI um Unterstützung für ihr Ziel warb, die gegenwärtigen Planungen zur B-293-Umgehung Jöhlingens zu verhindern. In dem ab 13 Uhr immer mehr zunehmendem Besucherstrom wuselten die mit weißen Leibchen bekleideten Aktiven der BI hin und her.

Da unten soll die Brücke hin

Da drüben gehts zur Anbindung



„Unsere kühnsten Erwartungen wurden übertroffen. Wir hätten nicht gedacht, dass so viele kommen“, strahlten die Vorsitzende Sybilla Nordwig-Krauß und ihr Stellvertreter Ralf Schmid ob des Gewimmels rund um die Stände um die Wette. Dies umso mehr, als eine ganze Zahl von Neugierigen spontan die Beitrittserklärung zur Bürgerinitiative unterschrieben oder eine von der Initiative unter dem Titel „Rettet das Landschaftsschutzgebiet Attental“ lancierte Campact-Petition, die gestern Nachmittag schon über 1600 Unterschriften zählte. Zwischen 13 und 16 Uhr kam es allerdings auch zu teilweise sehr lebhaften Diskussionen mit Bürgern, die etliche der vorgelegten Zahlen bezweifelten und Verständnis für die vom Regierungspräsidium vorgelegte Planung zeigten.

Genau zuhören

Finger auf die wunde Stelle

Teil des Besucher-Lindwurms

Mein Fahrrad braucht keine Umgehung

Interesse auf breiter Front

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