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Tourismus-Boom auch in Walzbachtal?

Bei einer Enthaltung von Werner Schön (FDP) bestätigte der Walzbachtaler Gemeinderat eine längerfristige Zusammenarbeit mit dem Kraichgau-Stromberg-Tourismus. Man müsse allerdings mehr Arbeit investieren als bisher. Für die Mitarbeit der Gemeinde bestünden allerdings genügend Anknüpfungspunkte, meinte Bürgermeister Karl-Heinz Burgey, nachdem dessen Geschäftsführerin Christina Lennhof in einem fulminanten Vortrag für den „boomenden Tourismus“ geworben hatte. Den Tourismus bezeichnete sie als „eine zentrale Herausforderung für die Region“. Er sei ein existentieller Wirtschaftsfaktor neben dem IT-Bereich und der Biotechnologie und Leitökonomie des 21. Jahrhunderts. Sie versuchte, die Vorteile dieser Entwicklung auf Walzbachtal herunterzubrechen, ein Dorf, das in der Beziehung bisher so gut wie nichts vorzuweisen hat. Wertschöpfung bringe das, Steuereinnahmen und nicht zuletzt porfitierten von jedem Fortschritt in diesem Bereich nicht nur die Touristen, sondern auch die Einwohner. Beispielhaft nannte sie die aktuellen Projekte Radwegenetz und dessen Beschilderung, Radkarte, Wanderwegekonzeption. Bei einem Workshop am 17. April seien erste Ansätze ausgearbeitet für Walzbachtal worden. Es sollen Events generiert, Kleinode herausgearbeitet, der Einzelhandel gestärkt und ein Profil herausarbeitet werden. Die im workshop besprochenen Themen und Ergebnisse wollte der Bürgermeister noch nicht preisgeben. Er war jedoch sicher, dass es in Walzbachtal eine große Spannbreite an Möglichkeiten gebe. Er könne sich etliche Bausteine vorstellen, „die wir nach uns nach umsetzen.“ Wie die aussehen wollte er allerdings nicht verraten.

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