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Standing Ovations

Huldigung an Lotte Grauer beim Ehrenabend der Stadt Bretten
Das Beste immer am Schluss. Nach diesem Motto hatte sich Martin Wolff die höchste Auszeichnung während des fünften Ehrenabends der Stadt Bretten im Bernhardushaus für das Ende aufgespart. Schon als der OB den Namen Lotte Grauer in den Mund nahm und sie zum Empfang der Bürgermedaille auf die Bühne bat, brandete lauter Applaus auf in den hinein sich schließlich der ganze Saal erhob. „Ein sehr emotionaler Moment war das für mich“, gestand sie im Anschluss.

Die Liste der Grauerschen Tätigkeiten, die Martin Wolff dann vortrug macht deutlich, dass der Applaus zu Recht kam. Kaum bemerkbar machte sich dabei der den ganzen Abend währende Ausfall des Mikrophons, den er mit seine rsonoren Stimme souverän wett machte. 50 Jahre habe sie zum Gelingen des Peter-und-Paul-Festes beigetragen. 35 Jahre sei sie in der Vorstandschaft des Gesangvereins gewesen. Für die Stadtkapelle habe sie viele Jahre bei der Brettener Bütt mitgewirkt. Bei der Freizeit „Urlaub ohne Koffer“ habe sie 26 Jahre das Küchenteam geleitet und gleichzeitig für den Turnverein Bretten jahrelang bei Jugendfreizeiten gekocht. 18 Jahre sei sie als Kirchenälteste der Melanchthongemeinde aktiv und diene noch heute als stellvertretende Kirchendienerin. Lotte Grauer sei, so lautete das Wolffsche Fazit, „eine Persönlichkeit, die sich in besonderer Weise um die Allgemeinheit, vor allen Dingen im sozialen Bereich verdient gemacht und einen wichtigen Einfluss auf das kulturelle Leben der Stadt Bretten ausgeübt hat.“

Lotte Grauer war damit zwar die erste Frau, die mit der Brettener Bürgermedaille ausgezeichnet wurde. Sie blieb damit jedoch nicht lange allein. Heidemarie Leins bat der OB unmittelbar danach zur Auszeichnung mit der Bürgermedaille auf die Bühne. Auch bei ihr beeindruckt die Liste der ehrenamtlichen Tätigkeiten. Die langjährige Gemeinderätin engagiere sich seit mehreren Jahrzehnten aktiv für die Förderung des Europäischen Gedankens als Vorsitzende im Diedelsheimer Bürgerverein, im Melanchthonverein und bei den Brettener Friedenstagen. Sie bringe sich in herausragender Weise für die sechs Partnerschaften der Stadt Bretten ein. Besonders am Herzen liege ihr die jüdische Kultur- und Familienforschung. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement sei sie ein Vorbild für die heutige Generation, schlussfolgerte der Oberbürgermeister.

Die so hoch Gelobte empfand ihr Engagement in einer kurzen Dankesrede „als gar nichts Besonderes“, zitierte im Gegenteil ihre Tochter mit der Aussage, sie sei „für andere ein abschreckendes Beispiel“. Gatte Rüdiger sah das anders. Er bedankte sich bei seiner Frau mit einem fetten Schmatz auf die Wange.

Die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg erhielt Ex-Bürgermeister Willi Leonhardt. Er habe das Brettener DRK als Vorsitzender aus einer finanziellen Schieflage herausgeführt, meinte Martin Wolff. Mit seinem ausgleichenden, integrativen Wesen habe er sich große Verdienste um den DRK Ortsverein Bretten und die städtische Gemeinschaft in Bretten erworben.

Eine Urkunde gab es für die Preisträger im Bundeswettbewerb Jugend musiziert Lorenz Peschel, Jakob Abel, Bastian Brauch, Paul Hauk und Moritz Maier sowie den Schlagzeuger Jonathan Bielmaier. Er hatte den Abend mit einem fulminanten Trommelsolo eröffnet und sorgte wie die Rhythmische Sportgruppe des TV Bretten und die Happy Voices des Sängerbundes Rinklingen für die kulturellen Unterbrechungen des Programms.

Eine Urkunde erhielten auch die Mitglieder des Büchiger Ortschaftsrats Hubert Braun, Vera Drabek, Klaus Hoffmann, Elisabetha Raupp, Klaus Strauß, Uve Vollers und Philipp Weinkötz für die Umgestaltung einer Büchiger Kreuzanlage und Christa Hensel, Hildegund Karcher und Michael Panitz für das Schmücken des Büchiger Dorfbrunnens. Als Gruppe haben sich Paul Metzger, Arno Rath, Bernd Schäfer, Richard Polzer, Ciocchino Cipolla, Oliver Betsche über viele Jahre und viele Arbeitsstunden um die Sanierung des Pfeiferturms gekümmert. Sie erhielten Reisegutscheine und Präsente. Unterstützt wurden sie von Marion Klemm, Karin Grunwald, Ivanka Pavlovic und Marion Baumann (Präsente).

Mit einem Barren zeichnete der OB verdiente Mitglieder der Feuerwehr aus. Den erhielten Daniel Braun, Kommandant der Abteilung Neibsheim, Martin Weber, stellvertretender Kommandant Abteilung Gölshausen und der Gölshausener Kommandant Mike Bräuning.

Die Ehrennadel der Stadt Bretten erhielten Ulrike Böckle, Frank und Ute Bornhäuser, Stefan Cantatori, Hedwig Domes, Kristin Föller, Gerhard und Günter Foos, Simone Geist, Gert Heger, Eugen Kurz, Wolfgang Leucht, Jean-Marie Loriaux, Armin Schulz, Klaus Zink (alle in Bronze), Brigitte Haggenmüller, Manfred Hambsch, Birgit Holz, Roland Neff, Klaus Strauß, Jürgen Taubenrauch, Dieter Wagner (alle in Silber), Otto Bühler, Melanie Hauck, Rudolf Heck, Birgit Leucht, Hans Joachim Reiber (alle in Gold).

Fürs Blut spenden wurden Daniel Aßmann, Susanne Berger, Olga Bohr, Jens Gerson, Jan Janata Bormann, Hans Joachim Kellermann,Silke Kellermann, Melanie Kirchner , Peter Kohlmetz, Jessica Krüger, Davut Külbag, Astrid Spranz, Bettina Merz, Thilo Scherer, Tobias Scheurer, Monika Sorg, Zeynep Ulucay (alle 10 Mal), Michael Dorn, Simone Falkenstein, Yasar Karacali, Renate Klug, Bernd Lofink, Nicole Schneider-Götz, Tomislav Spanicek (alle 25 Mal), Dr. Peter Bort, Heinrich Helmut Breul, Jürgen Huber und Josef Walser (alle 50 Mal) geehrt:

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