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Sommermärchen

Peter-und-Paul-Fest lockte rund 120.000 Besucher
(PM) Von Freitag, 29. Juni bis Montag, 2. Juli erlebte Bretten sein traditionelles Peter- und-Paul-Fest, das mit rund 3.000 Brettener Mitwirkenden, geschätzten 120.000 Besuchern und einem Festzug am Sonntag mit 2.700 Gewandeten überregional bekannt ist. „Einfach schön“, sei das Fest gewesen, erklärte Oberbürgermeister und Schultheiß Martin Wolff, der die fröhliche und gelassene Atmosphäre lobte. Beim Empfang am Sonntag hatte er zahlreiche begeisterte Gäste aus der Politik, Wirtschaft, Behörden, den Partnerstädten und Bretten verbundenen Kommunen begrüßt, so wie Gäste aus Israel, die sich durch die Suche nach ihren familiären Wurzeln in Bretten eingefunden hatten.

Stadtvogt Peter Dick, der am Vorabend des Festauftakts für seinen 25-jährigen Einsatz für das Fest gefeiert worden war, sprach hinsichtlich der sommerlichen Temperaturen und des Festverlaufs von einem „Brettener Sommermärchen“. Neu beim Peter-und-Paul-Fest war die Möglichkeit der bargeldlosen Zahlung an den Eintrittskassen. Das in Kooperation mit der Sparkasse Kraichgau angeregte Bezahlsystem funktionierte und ist ausbaufähig. Zum ersten Mal dabei waren auch die historischen Gruppen der Hebammen und der Zeidler. Letztere ernteten Honig und Wachs und sorgten im Mittelalter für das Wohl der Bienen. Während man sich räumlich nicht weiter ausdehnen wolle, sei für Neuzugänge in einigen Gassen und Höfen immer noch ein Platz frei, erklärte Peter Dick. Wichtig im mittelalterlichen Bereich des Festes sei die Authentizität. Bis ins kleinste Detail versuche man, alles dieser Zeit nachzuempfinden. „Das Authentische macht unser Fest aus“, erklärte Dick.

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