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So viel wie noch nie

Rekordausstellerzahl beim Flohmarkt Hohberghaus
Der Flohmarkt des Brettener Hohberghauses kennt anscheinende keine Grenzen. Hatte dessen weitläufiger Hof schon im Vorjahr mehr als 200 Stände beheimatet, so gelang Organisator Peter Miebach dieses Jahr das Kunststück, diese Zahl auf 230 zu steigern. „Wir haben dazu die große Wiese am Saalbach freigeräumt und mit einbezogen“, strahlte Miebach am Samstagnachmittag mit der Sonne um die Wette. Denn die erwies sich als nicht minder wichtiger Bundesgenosse. Bei angenehm milden Temperaturen wurden neben den Ausstellern riesige Scharen an Kauflustigen und Flaneuren angezogen.

Die vorausgegangenen 14 Auflagen des Flohmarktes haben dazu ihr übriges beigetragen. Das positive Image ist für so eine Resonanz unabdingbar. Denn die vielen Besucher kommen eben nicht nur zum Flanieren. „Hier ist immer gute Stimmung von netten Leuten, die auch kauflustig sind“, freute sich beispielsweise Karin Bechstein über das Event, an dem sie genau deshalb schon seit Jahren teilnimmt. Die Ruiterin und ehemalige Mitarbeiterin des Hohberghauses begann wie die vielen anderen Aussteller schon um sechs Uhr morgens mit dem Aufbau ihres Standes.

Auf der anderen Seite ihres Standes befand sich als eine der Kauflustigen Toni Müllner. „Das Wetter passt heute ganz einfach, da wollte ich unbedingt mal wieder hierher,“ sagte die Ruiter Bechstein-Nachbarin, die nicht mit einem bestimmten Einkaufsziel gekommen war, sondern sich beim zweistündigen Gang über den Markt inspirieren lassen wollte. Mit Handtasche und ein Mitteldeckchen für den Tisch war das schon geschehen. Fürs Tragen war der Gatte zuständig „und für den Geldbeutel“, wie Franz Müllner scherzte.

Die Müllnerschen Einkäufe standen beispielhaft für das gesamt Angebot, das im Hof des Hohberghauses dominierte. Er strotzte wieder einmal vor all dem Trödel, wie man ihn früher kannte. Daneben gab es dieses Mal auch Informatives. Lothar Weis demonstrierte in einer etwas abgelegenen Ecke experimentelle Archäologie. Interessierten zeigte er, wie die alten Römer ihre Aquädukte konstruierten und vermassen oder schon schwere Lasten bis zu einer Tonne heben konnten.

Daneben hatte die Kantine des Hohberghauses geöffnet. Dort konnte man sich von dem Einkaufsstress bei Schnitzelweck und Heißen oder einem der köstlichen Angebote aus der Kuchentheke erholen. Das Gute daran: Direkt daneben sorgten Lalena Katz, Joachim Walter, Dieter Steitz, Sebastian Säuberlich und Peter Gropp mit Jazzstandards für den musikalischen Wohlklang beim Gaumenschmaus.,

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