Header

Skimarkt


Draußen hat es an die 14 Grad. Da scheint es geradezu unwirklich, wie viele sich zum Skimarkt des Skiclub Bretten drängen. Zwischen 9 und 11 Uhr am Samstag Morgen bilden sich ab dem Foyer auf der Treppe bis hinauf bis ins erste Stockwerk eine lange Schlange derer, denen die Skistiefel zu alt, die Hose zu eng, die Ski zu langsam oder das Outfit für das Apres-Ski nicht mehr schick genug ist. Oben, wo das Treppenhaus in den langgezogenen Flur mündet, nimmt eine schnell arbeitendes und eingespieltes Team des Skiclubs die alten Utensilien der weißen Jahreszeit entgegen und zeichnet sie mit Besitzer und Preis aus. Gehortet werden sie dann bis in den Nachmittag hinein in vier Klassenzimmern, die nur so strotzen vor Skischuhen, Skis, Bekleidung, Snowboards und Helmen.

Einen exakten Überblick über die genaue Anzahl hat niemand im Skiclub. Zwischen 1000 und 1500 Artikel werden es aber wohl sein, so schätzen Organisator Robin Becker und Skischulleiter Andreas Stäble. Der schon zum 40. Mal stattfindende Skimarkt ist mittlerweile zum Selbstläufer geworden. Zwischen 200 und 300 Anbieter nutzen die Gelegenheit ihre gebrauchten Artikel ohne großen eigenen Aufwand an den Mann und die Frau zu bringen.

Das weiß Nadja Jäger zu schätzen. Die Brettenerin bringt zu klein gewordene Skiklamotten und Ski-Stiefel, die sie selbst vor einigen Jahren hier gekauft hatte. Für sie also fast ein Durchläufer, denn nachmittags ist als Käuferin wieder auf der Matte, um Ersatz zu suchen für das was sie morgens gebracht und angeboten hatte. Als sehr kompetent schätzt sie die Beratung durch die Mitgliederdes Skiclubs ein und ist demzufolge mit dem Service sehr zufrieden. Ganz ähnlich Stefanie Zwans, die mit Gatte und Sohn die Gelegenheit nutzt und gleich drei Paar Skischuhe anliefert. Der Winter naht. Die Vorbereitung darauf läuft bei den Fans der weißen Jahreszeit. Eine gute Gelegenheit war dazu am Samstag beim Skimarkt des Skiclubs Kraichgau. Ein Gutteil der Beruflichen Schulen Bretten hatte sich in einen großen Trödelmarkt verwandelt für eine ganz spezifische Zielgruppe. Wer Ausrüstungsgegenstände für die Schussfahrt suchte, der war hier am rechten Platz. Ein Angebot, das Attraktivität bis weit ins Schwäbische hinein genoss. Die Vorgaben betrachtete sie höchstens als Anregung. Die Preisauszeichnungen auf Schuhen, Snowboards, Jacken oder Stöcken trugen auch die Telefonnummern der Besitzer. Wer mit dem Preis nicht einverstanden war, der konnte mit dem Besitzer des jeweiligen Angebots telefonisch in Verhandlung treten. Genauso machten es auch Heidi Keller und Paul Spahr. Neue Skischuhe müssen her. Aber 50 Euro für eine Übergangslösung? „Nein“, schüttelte da auch

Trackback von deiner Website.

Kommentieren

Home Footer Links