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Sichere Arbeit

Wössinger Zementwerk gewinnt Deutschen Arbeitsschutzpreis
(PM) Auf der Messe A+A in Düsseldorf, der weltweit größten Messe für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, wurde am 17. Oktober der Deutsche Arbeitsschutzpreis 2017 verliehen. Bewerber aus den Rubriken „Kleine und mittelständische Unternehmen“ (1 bis 249 Mitarbeiter) und „Großunternehmen“ (ab 250 Mitarbeiter) hatten die Chance, jeweils in der Kategorie „Technische Lösungen“ oder „Organisatorische Lösungen“ zu gewinnen. Das OPTERRA Werk Wössingen erhielt einen der insgesamt vier Preise. Aus 123 Bewerbungen nominierte die Jury neun Unternehmen. In der Kategorie organisatorische Lösung, kleine und mittlere Unternehmen gehörte das Werk Wössingen zu den Nominierten. Die Auswahl der Gewinner erfolgte anhand der Kriterien Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit, Umsetzung, Übertragbarkeit und dem Innovationsgrad der vorgestellten Konzepte.

Als die Gewinner der Preise im Rahmen der öffentlichen Preisverleihung verkündet wurden, gab es für OPTERRA allen Grund zur Freude. Gleich zwei Initiativen des Werkes wurden mit dem Arbeitsschutzpreis 2017 ausgezeichnet. Die Einrichtung einer durchgängig besetzten „Sicherheitszentrale beim Winterstillstand in einem Zementwerk“ basiert auf einer erhöhten Anzahl schwerer Unfälle von Fremdarbeitern während der jährlich durchgeführten Wartungs- und Reinigungsarbeiten. Ebenso überzeugen konnte der visuelle „Gruppensperrkasten für komplexes LOTOTO an der MC-Fluff Anlage“. Fehlerhafte Aussicherungen von Maschinen und Anlagen sind nach Angaben der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) die Ursache für 20 Prozent aller tödlichen Unfälle. In der Begründung der Jury für die beiden Lösungen hieß es daher: „Das Unternehmen schult auf dem Gelände in Wössingen Fremdfirmen und hat anschauliche Aussicherungspläne, versehen mit Nummerierungen und Farben, entwickelt, die den sicheren Zugang zur Maschinerie des Betriebs erleichtern. Das Ergebnis: deutlich höhere Sicherheitsstandards im Werk“.

Werkleiter Stephan Schenk, der die mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbundene Auszeichnung gemeinsam mit Hans-Joachim Kelter (Leiter Arbeits- und Gesundheitsschutz) und Gerlinde Hauswirth (Betriebsratsvorsitzende) entgegen nahm, betont: „Mit der Auszeichnung sehen wir das Engagement des gesamten Teams für den Arbeits- und Gesundheitsschutz im Werk gewürdigt. Denn die Sicherheit aller Menschen, die bei und für OPTERRA arbeiten, hat für uns oberste Priorität“.
Fotos Quelle: DGUV, Fotograf: Stephan Floss

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Kommentare (3)

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    Erdenbürgen

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    Als Antwort auf: Sichere Arbeit
    Ja super, dann kann Opterra die 10.000 Euro nehmen um ihre Filteranlagen zu verbessern. Vielleicht bekommen Sie dann noch den Umweltpreis wegen weniger Quecksilberausstoss.

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    nachbar

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    Als Antwort auf: Sichere Arbeit
    an all die nur meckern können und nichts einbringen: alle sind groß geworden, alle nehmen die spenden an, alle bauen im schönen Wössingen. Wie kann das sein, wenn alles so schlecht ist?

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    Kraichgauer

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    Als Antwort auf: Sichere Arbeit und nachbar
    Höhere Sicherheitsstandards sind lobenswert, keine Frage. Auch wenn erst einmal schwere Unfälle in der Revision passiert sind. Jedenfalls konsequent und offensichtlich dann sehr gut gemacht. Warum also nicht auch Vorbild beim Schadstoff-Ausstoß? Ist schon verdamp lang, verdamp lang her, aber ich erinner mich noch gut, da war das „schöne Wössingen“ das Dorf der zementgrauen Dächer. Hat irgendwie trist ausgesehen. „alle sind groß geworden“ … naja. Gesund war er jedenfalls garantiert nicht, der Zementstaub in der Luft, der sich auf die Dächer legte (und die Gärten und Felder … ). Alles heute undenkbar, wer erinnert sich noch daran? Aber Hundert Jahre sind es beileibe nicht her, und zig Millionen wurden von Aktiengesellschaften auch nicht deshalb investiert, weil sie plötzlich ein schlechtes Gewissen und ein Herz bekommen hatten für unsere Erde und die Mitmenschen.
    Druck von „unten“, der politischen Druck aufbaute, hat es bewirkt. Also, Herr/Frau nachbar: „all die nur meckern können“ bringen vielleicht oft doch mehr ein für alle als die mit allem Zufriedenen 😉

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