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Segensreiche Hilfe

Pelikan-Verein besichtigt neue Palliativ-Station

Mitte März wird der große Umzug stattfinden aus der alten in die neue Rechbergklinik. Betroffen davon ist auch die Palliativstation. Schon vor dem Tag der offenen Tür am morgigen Freitag wollte Jutta Ritzmann-Geipel jenen einen Einblick in die neue Palliativstation geben, die das ganze Jahr über dort segensreiche, ehrenamtliche Hilfe leisten.

Die Direktorin für Pflege und Prozessmanagement an den Kliniken des Landkreises Karlsruhe bot den Mitgliedern des „Pelikan-Verein Bretten – Verein zur Förderung der Palliativmedizin e. V.“ wie er offiziell heißt eine Führung durch die neuen Räumlichkeiten an. Die Mitglieder des Vereins helfen mit, auf der Palliativstation ein ganz besonderes Klima menschlicher Nähe zu schaffen durch eine besondere Ausstattung. Sie ist der Medizinischen Klinik angeschlossen.

Zusammen mit Lothar Laier, Leiter des gesamten Bauprojekts, stellte Ritzmann-Geipel die vier neuen Zwei-Bett- und zwei Einzelzimmer mit insgesamt zehn Betten vor. Auf der gleichen Größe wie in den normalen Krankenzimmern sei eine etwas gehobenere Ausstattung untergebracht mit Fußbodenheizung, Kühlschrank und kleiner Anrichte, wie Lothar Laier betonte. Der Badbereich habe durchaus Hotelcharakter. Im dritten Obergeschoss verfügen die Patienten über eine großzügige Terrasse, die einen weiten Blick über den Kraichgau erlaubt. Ein ausklingender Sonnenuntergang mit einem imposanten Farbspektakel am Horizont verschaffte den rund vierzig Besuchern der Führung eiinen Vorgeschmack auf die Ausblicke, die  am Abend dort möglich sein werden.

Die Direktorin für Pflege und Prozessmanagement an den Kliniken des Landkreises Karlsruhe Jutta Ritzmann-Geipel informiert über den Raum für die Angehörigen.

Die Station verfügt über ein Wohnzimmer sowie Übernachtungsmöglichkeiten für Angehörige. Gerade in diesen beiden Bereichen will sich der „Pelikan“ engagieren, wie die scheidende Vorsitzende Ingrid Reinacher berichtete. Dort finanziere die Krankenkasse lediglich eine bescheidene Grundausstattung. Diesem Zimmer wolle man einen sehr viel ansprechenderen Charakter verleihen und Spenden für die Ausstattung („dafür sind wir gut gerüstet“) einsetzen.

Wie unverzichtbar der „Pelikan“ für die Betreuung der schwerkranken Patienten ist, machte Helga Essert-Lehn bei einem Vortrag in der folgenden Mitgliederversammlung deutlich. Unter dem Titel „Würdezentrierte Therapie“ schilderte die Kunsttherapeutin eine besondere Form der Sterbebegleitung.

In der eigentlichen Mitgliederversammlung gab es einige personelle Veränderungen. Die bisherige Vorsitzende Ingrid Reinacher stand für die vierjährige Amtszeit aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung, wird aber den Verein weiter als Beisitzerin unterstützen. Mit  Professor Martin Winkelmann tritt der ehemalige Leiter der Rechbergklinik ihre Nachfolge an. Zweiter Vorsitzender bleibt Dr. Dr. Peter Leinberger. Die Reihe der Beisitzer wird komplettiert durch Dr. Ulrich Kahle, Gabi Heider, Jutta Ritzmann-Geipel und ein noch nicht bestelltes Mitglied aus dem Team der Palliativstation. Chefärztin Martina Varrentrapp ist Schriftführerin.

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