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Schon schlechteres erlebt

Walzbachtaler Gemeinderat begeistert von Jugendbeteiligung
Eine ganze Reihe von Projekten hat eine Gruppe von Jugendlichen im Rahmen der Jugendbeteiligung unter der Leitung von Sozialarbeiterin Julia Stahl bearbeitet. Die Ergebnisse legten sie dem Gemeinderat vor. Durchweg mit Erfolg. Fast alle wurden vom Gemeinderat einstimmig genehmigt. Die mit großem Selbstbewusstsein im Gemeinderat vorgetragenen Stellungnahmen erhielten großes Lob insbesondere von den Gemeinderäten, die die Jugendlichen in dem Projekt begleitet hatten.

Julia Stahl hatte zunächst eingeleitet und darauf hingewiesen, dass die Jugendlichen ihre Arbeit gern selbst vorstellen würden. Sie würden darum bitten, auf dem Laufenden gehalten und weiter beteiligt zu werden bei der Umsetzung der Projekte. Soziale Kompetenzen könnten dadurch gesammelt und Verantwortung für die Gemeinde übernommen werden, meinte die Sozialarbeiterin.

Das gilt natürlich besonders an den Stellen, an denen die Jugendlichen selbst betroffen sind. Sie sehen sich beispielsweise gefährdet an der unübersichtlichen Kreuzung von Leonorenweg und Friedhofstraße. Dort könne ein Spiegel für Abhilfe sorgen lautete ihr Wunsch. Mit Fotos dokumentiert wurde auch der beklagenswerte Zustand des Wartehäuschens an der Jöhlinger Stadtbahnhaltestelle West. Der Bürgermeister versprach, sich bei der AVG für die Reparatur einzusetzen.

Ein weiteres Projekt war das Aufstellen von Tischtennisplatten auf den Spielplätzen in der Wössinger Talstraße und bei der Jöhlinger Hasenhalle. Auch hier gaben Gemeinderat und Bürgermeister ein grundsätzliches Ja. Verwendet werden könnten dafür die eingezäunten und deshalb nicht nutzbaren Tischtennisplatten an der Schule Jöhlingen. Nicht ganz so einfach ist jedoch der wunsch umzusetzen, belästigende Staubablagerungen unter dem Dach der Jöhlinger Sporthalle Staub zu entfernen. Der Bürgermeister versprach, Angebote einholen zu lassen.

Alle Gemeinderäte waren voll des Lobes über die Art der Präsentation und die Bereitschaft, sich mit konkreten Dingen in der Gemeinde beschäftigt. Er habe im Gemeinderat schon Vorträge von Ingenieurbüros erlebt, die weitaus schlechter gewesen seien, meinte Michael Paul (CDU). Uwe Volk (SPD) berichtete, die Jugendlichen seien „brutal engagiert“ gewesen und hätten trotzdem keine Luftschlösser wie etwa Schwimmbad gebaut. Unterstützt wurden beide in dieser Einschätzung von Andrea Zipf (Grüne).

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