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Schmerztherapie in Bretten

Kombination mit ambulanter Lösung sichert Fortbestand des Angebots

(PM) Auch nach der personalbedingten Aufgabe eines Teils der stationären Schmerztherapie an der Rechbergklinik soll es in Bretten weiterhin ein breit gefächertes Angebot für Schmerzpatienten geben. Das ist das Ergebnis der Aufsichtsratssitzung der Kliniken des Landkreises Karlsruhe vom 2. Juli.

Die Aufgabe der sogenannten multimodalen Schmerztherapie an der Klinik für Patienten mit besonders schwer zu behandelnden und chronischen Schmerzerkrankungen wurde in den vergangenen Monaten in der Öffentlichkeit und auch in der jüngsten Kreistagssitzung kontrovers diskutiert. Dies hatte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel in seiner Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kliniken des Landkreises Karlsruhe zum Anlass genommen, das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen und sich von der Klinikleitung detailliert die Beweggründe schildern zu lassen.

Das Gremium nahm zur Kenntnis, dass es nach Weggang des Schmerztherapeuten und mehreren erfolglosen Versuchen einer Personalnachfolge nicht möglich ist, dieses spezielle Angebot weiter aufrecht zu erhalten. Die Klinikleitung zeigte auf, dass zwei Arztpraxen für Schmerztherapie, in unmittelbarer Nähe der Klinik, eine Versorgung ambulant sicherstellen können. Die Schmerztherapie-Behandlungsformen bei der Palliativmedizin/Onkologie und beim Bereich „Rückenschmerzen“ werden nach wie vor stationär an der Rechbergklinik angeboten. „Damit wird in Bretten weiterhin eine breitgefächerte Versorgung für Schmerzpatienten vorgehalten“, fasst Landrat Dr. Christoph Schnaudigel zusammen und berichtet weiter, dass der Aufsichtsrat der Geschäftsleitung aufgetragen hat, in weiteren Gesprächen dafür Sorge zu tragen, dass dieses Angebot nachhaltig verankert wird.

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