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Rekord

Sommernachtsdico brachte Besuchermassen in den Stadtpark
Der „Sommer im Park“ ist in Bretten zum Selbstläufer geworden. Das Publikum hat die Veranstaltungen vor der Stadtparkhalle schon automatisch auf dem Schirm und besucht sie noch stärker als bei der Premiere im vergangenen Jahr. „Die Besucherzahl hat sich dramatisch erhöht gegenüber dem letzten Jahr“, sagt Daniela Kerres, eine der Hauptorganisatorinnen in der Stadtverwaltung. Viele der Besucher erkenne sie an den Abenden mittlerweile als „Wiederholungstäter“: Ein Stammpublikum, das fast alle Veranstaltungen besucht. Das beschränkt sich keineswegs auf Bretten. Knittlinger, Eppinger, Bruchsaler, Walzbachtaler finden sich zahlreich unter den Besuchern.

Das galt am Freitagabend in besonderem Maße für die Sommernachtsdisco. „Absoluten Rekord“ vermeldete Kerres, die auch an diesem Abend die Zügel in der Hand hielt. Schon kurz nach 20 Uhr lag ihre grobe Schätzung bei 750 Besuchern. Diese Zahl dürfte sich im Lauf des Abends weiter erhöht haben. Noch keine der bisherigen Veranstaltungen des „Sommer im Park“ – und das gilt auch für die Erstauflage im vergangenen Jahr – habe so viel Zulauf gehabt.

Die Sommernachtsparty profitierte natürlich von idealen äußeren Bedingungen. Der Wettergott hatte einen linden Abend beschert wie er nicht schöner für so eine Gelegenheit sein kann. Die wenigen Tröpfchen, die gegen Ende fielen, konnten den Gesamteindruck nicht schmälern. Obwohl von den Temperaturen her also mehr als angenehm wollten anfangs dennoch nur wenigen Paare das Tanzbein schwingen. Die Tanzfläche glich einer weitläufigen Arena. Später allerdings änderte sich das dramatisch und wechselte in ein dichtes Gedränge.

Die Basis für die Bewegungsspiele vor der Stadtparkhalle lieferte Thomas Brockmann. 24.000 seiner zu Hause archivierten rund 50.000 Musiktitel hatte er auf seiner Festplatte mitgebracht. „Davon brauche ich aber während eines Disco-Abends maximal 150 Stück“, relativierte er die gewaltige Zahl. Vorbereitet war er damit auf fast alles. Denn das Publikum konnte Musikwünsche auf die Bühne bringen. Sofern die nicht weitab des Mainstream-Geschmacks waren, wurden sie auch prompt erfüllt. Brockmanns Stimmungserkundung mit Schlachtruf „Geht`s euch gut?“ wurde denn auch mit einem lautstarken Jaaa-Chor beantwortet. Das folgende „Habt ihr alle was zu trinken?“ erhielt sehr viele Neins und das hatte seinen Grund. In den langen Schlangen vor der Getränkeausgabe geriet anfangs die Wartezeit zum Marathon.

Nichtsdestotrotz: Als er um genau 23:10 Uhr nach sacht einsetzendem und sich dann verstärkendem Regen hinein die Schlussfanfare einläutete und mit der Frage abschloss: „Wollt Ihr eine Wiederholung im nächsten Jahr?“ das antwortet der Chor wieder einstimmig mit einem lauten „Jaaaa“.

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