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Rathausplatz beleben

Erster Wahlkampfauftritt: Siegfried Weber will mehr Bürgerbeteiligung

Nach Michael Paul, Iris Würtz und Timur Özcan hat jetzt Siegfried Weber seinen Wahlkampf offensiv eröffnet. Im Wössinger „Dolce Vita“ bot er ein Kennenlernen an. Ein respektabler Auftritt, der auch organisatorisch an den von Timur Özcan erinnerte. Wie bei jenem konnte das „Dolce Vita“ nicht alle rund 50 Besucher aufnehmen.

Und wie bei jenem zog man deshalb ins Freie um, in den Hof des Restaurants.

Fast glich es einer intimen Runde, bei der Siegfried Weber seinen Trumpf ausspielen konnte, nämlich den, im Dorf nicht nur fast, sondern jeden zu kennen durch seine Tätigkeit im Bürgerbüro. So konnte er in den Zuschauerreihen immer wieder Kollegen (auch ehemalige) aus dem Rathaus ansprechen, Verwandtschaft und Bekanntschaft.

Mit einem bekannten Bonmot sorgte er bei der Vorstellung seiner Person noch mal für Heiterkeit. Schon als Schüler habe er gesagt, er gehe ins Rathaus und werde Bürgermeister, wiederholte er und ergänzte mit einem: „Ich bin schon vor Herrn Burgey auf dem Rathaus gewesen!“ Deshalb habe er auch eine „Ahnung von dieser Arbeit“. Und wenn es mit dem Bürgermeister nichts wird, dann werde er als Sachgebiets- oder Abteilungsleiter auf dem Walzbachtaler Rathaus weiter machen.

Als Bürgermeister will er auf jeden Fall einiges besser machen als der Amtsinhaber. Das gilt besonders für die Bürgerbeteiligung. Bei Karl-Heinz Burtey habe sich das auf die Bürgerversammlungen beschränkt. Er wolle darüber hinausgehen und neben den Bürgerversammlungen jährlich auch zu Bürgerforen einladen. Die dort erarbeiteten Vorschläge sollten in Arbeitsgruppen weiter diskutiert und dann umgesetzt werden. Bei Karl-Heinz Burgey bleibe das Instrument Bürgerbeteiligung hingegen stumpf.

Viel Beifall erhielt er für den Vorschlag, den Wössinger Rathausplatz zu beleben etwa mit einem Markt. Andererseits könne er es sich auch vorstellen, den weiträumigen Platz für das Parken zu öffnen. Für diesen Vorschlag erhielt er spontanen Applaus. Dem Architekten wird dieser Vorschlag allerdings sicher nicht gefallen. Revolutionär auch der Weber-Vorschlag, bei der Stellenbesetzung im Rathaus die einheimischen Bewerber zu bevorzugen. Die seien mit dem Ort mehr verbunden und das würde sich auch bei der Arbeit zeigen.

Am Freitagabend wird es die zweite Auflage des Kennenlernens in Jöhlingen im „Lamm“ geben. Beginn 19:30 Uhr.

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Kommentare (1)

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    Siegfried Weber

    |

    Beim durchlesen hab ich festgestellt, dass zwei beschriebene Punkte falsch verstanden wurden.
    1. Wenn ich nicht gewählt werden sollte, werde ich nicht im Walzbachtaler Rathaus eine Stelle als Amtsleiter oder Sachgebietsleiter übernehmen, sondern dies auf „einem“ Rathaus tun. Welches dies sein würde, ist offen. Ohne freie Stelle in Walzbachtal könnte ich auch keine besetzten. Im Bürgerbüro werde ich definitiv nicht auf Dauer bleiben.
    2. Bei Stellenbesetzungen die einheimischen Bewerber zu bevorzugen ist rechtlich gar nicht möglich und war auch nicht meine Aussage. Hier muss aufgrund gesetzlicher Verpflichtung nach der Bestenauslese vorgegangen werden und der Einheimische-Bonus ist leider kein Bewertungskriterium. Ich wollte in dem Abschnitt, auch in Hinsicht auf meine persönliche Kandidatur, folgendes verdeutlichen: Einheimische haben nach meiner Erfahrung eine viel stärkere Verbundenheit zur Gemeinde und für sie hat die Arbeit in der eigenen Gemeinde auch einen höheren Stellenwert als für Auswärtige. Dies spiegelt sich in der Arbeit und Motivation wieder. Davon gibt es selbstverständlich auch Außnahmen und Auswärtige können natürlich auch einen starken Gewinn für die Personaldecke bringen.

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